29. September 2015

Mein Garten im September - Astern, Echinacea und Rosen

Den September nutzte ich, um nochmal den halben Garten umzusetzen, neues einzupflanzen und für die Blumenzwiebeln. Und jedes mal schwöre ich mir, dass ich ab jetzt alle Pflanzen da wachsen lasse, wo sie stehen und keine mehr versetze. ;)


Zum ersten mal traue ich mich eines meiner Beete komplett zu zeigen. Da wir erst vor zwei Jahren eingezogen sind und im Garten nichts war ausser Lavendel, Salbei und einer weissen Kletterrose, habe ich nach und nach Beete gesetzt. Das Ostbeet, das längste von allen, ist nun ein Jahr alt und schaut für den September garnicht so übel aus, oder? Viele Pflanze sind noch sehr klein und kaum zu sehen, bin schon gespannt, wie sich das in den nächsten ein, zwei Jahren ändert ;)

Mein langes Ostbeet mit Phlox, Astern, Scabiosa und Sonnenhut

Den Phlox habe ich von meiner lieben Nachbarin bekommen, sie hatte zuviel davon im Garten. Er blüht seit Juli ununterbrochen, genauso wie die hellgelbe Scabiosa, seit diesem Jahr eine meiner Lieblingsblumen.

Hier meine ganz fleißig blühende Herbstaster "Poetschke", die im ersten Jahr schon einen Quadratmeter Platz braucht. Ich habe sie im Frühjahr geteilt, aber das ist ihr völlig egal. Die Teilstücke sind nach einem halben Jahr nun auch wieder so groß ;)

Herbstaster Poetschke mit Gräsern

Auch im Südwestbeet habe ich gewerkelt: die meisten Bronzefenchelpflanzen kamen raus (an die Nachbarn verschenkt, einer ist noch drinnen, wer möchte den haben?), es wurden Perovskien gepflanzt und Prachtscharten (nach Oudolf). Die weissen Sonnenhüte (Echinacea) blühen dazu so schön:

Weißer Echinacea (Sonnenhut) passt wundervoll zu Perovskia (Blauraute)

Zuletzt habe ich ein Nordbeet angelegt, inspiriert vom Schaugarten in Illertissen mit Greiskraut und Gräsern, sowie Zierlauch Allium christophii, Astrantia (vom Südwestbeet) und weisser Lichtnelke, die sich dort ausgesäht hat.


Nun warte ich nur noch auf die letzte Tulpenzwiebellieferung ("Queen of Night", ich liebe sie..) und vier Stipa Calamagrostis. Die Idee zu den Gräsern habe ich von einer Webseite, die ich euch im nächsten Beitrag vorstellen möchte.

Eure Tatjana <3

25. September 2015

Goldener Garten - Pflanzkombinationen und Beetplan mit gelben Stauden

Nach dem Beitrag "Edle Töne - schwarze Beete" folgt nun der goldene Garten, wieder inspiriert durch das Buch "Eleganz im Beet" von Kristin Lammerting. Und nein, ich kann es immer noch nicht weglegen... Die Bilder passen einfach perfekt zueinander und inspirieren immer wieder aufs Neue.

Golden, wie der Morgen, leuchtendes Gelb in den unterschiedlichsten Tönen.. Mal mit weiss kombiniert, mal mit lila. Wobei ich zu weiss eher die hellgelben Pflanzen nehmen würde. 

Hier eine Königskerze (Verbascum), die violett gleich mit in der Blüte hat..


Echinacea paradoxa (gelber Sonnenhut), kombiniert mit Kugellauch Allium sphaerocephalon.


Das Japan-Silberbandgras (Hakonechloa macra Albostriata), hier gülden im Sonnenlicht, passt gut in den Schattengarten.


Eine meiner Lieblingslilien..


Die dankbare Schafgarbe (Achillea) mit Gräsern im Hintergrund. Dazu passt zum Beispiel der silberne oder blaue Echinops (Kugeldistel).


Die Steppenkerze (Eremurus) "Cleopatra" wird bestimmt bald in meinen Garten einziehen ;) Ich beäuge sie schon lange.. Und goldener geht es kaum, oder?


Hier eine hellgelbe Steppenkerze (Eremurus) mit lila Storchschnabel (Geranium). 


Und zuletzt eine goldgelbe Taglilie (Hemerocallis), leider weiss ich ihren Namen nicht..


Natürlich gibt es wieder einen Pflanzplan, diesmal ideal für den Halbschatten.


 Bei den Pflanzplänen muss ich vorsichtig sein, die Versuchung ist zu gross, die Kombination selber auszuprobieren.. Dabei habe ich doch garkeinen Platz mehr im Garten ;)

Eure Tatjana <3


Linkliste zu

22. September 2015

Tinkerbell Cake - Backen für den Kindergeburtstag

Meine liebe Freundin Stephanie hat für ihre Tochter zum Geburtstag eine so tolle Torte gebacken, dass ich sie euch unbedingt zeigen möchte:


Wie man sie macht, hat sie mir hier verraten: Sie hat für den Teig ein Rezept von Torten Lust genommen: 

Zutaten:

Für den Teig :
8 Eier
400g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
400ml Öl
400ml Fanta
600g Mehl
2 Pck. Backpulver

Für die Deko:


Für den Teig am Vortag Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, langsam das Öl und die Fanta dazugeben und weiterrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver sieben und unter den Teig heben.

Den Teig in zwei Schüsseln verteilen und jeweils einmal mit roter Lebensmittelfarbe und mit grüner einfärben. Abwechselnd in eine eingefettete Gugelhupfform geben und bei 160 Grad 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Am nächsten Tag den Gugelhupf mit der Fondantdecke überziehen, ein Loch hinein schneiden, die Beine der Puppe mit Folie umwickeln und in den Gugelhupf stecken. 
Nun kann man mit einem Blattausstecher die Blätter herstellen und von unten nach oben mit dem Lebensmittelkleber an die Torte kleben. Zum Schluß mit rosa Essperlen dekorieren.

Fertig :) 

Vielen Dank an Stephanie für das Foto und das Rezept! 
Die Torte kann man natürlich auch auf einer Hochzeit für die Kinder backen. Stephanie hat eine kleine, aber feine Seite für Hochzeitstrends. Wenn ihr mögt, könnt ihr mal reinschauen.

Eure Tatjana <3



https://www.pinterest.com/pin/291678513345547673/



18. September 2015

Gartenlust Schloss Waal - Gartenausstellung mit viel Deko, Kunst, Stauden und Gartenmöbel


Letztens waren wir in Waal und haben es uns gut gehen lassen. Es war das wohl letzte heisse Wochenende (33 Grad), doch durch all die grossen Bäumen auf dem Gelände war es schön schattig und angenehm. Es gab viele Aussteller, von Gartenkunst über Deko bis hin zu Pflanzen, Zwiebeln Steinzeug und Gartenmöbel. Wobei die Deko-Stände herausstachen.

Zudem passte alles zusammen und war liebevoll gestaltet. Es gab genug Essstände, Tische und Stühle, sogar einen Veganen Bio-Crepestand. Untermalt wurde alles von verschiedenen Musikern.


Das Gelände ging einmal um das Schloss herum, welches gut dazu passte.
Ich konnte dann nicht an zwei Rosenstämmen der Rose Eden vorbeigehen, die ich schon länger gesucht habe und habe dazu noch einen kleinen Rabatt bekommen. Mein Tipp: am letzten Tag gibt es oft nochmal bis zu 20% Ermäßigung.




Alles in allem war es sehr stimmig in einer tollen musischen Atmosphäre mit Blick auf das Schloss und unter grossen Bäumen. 





Diese Reihe zieht sich durch verschiedene Schlösser und Burgen bis in den Herbst hinein: gartenlust.eu.



Nächstes Jahr schaue ich etwas früher auf die Webseite, es gibt auch eine tolle Veranstaltung am zum Beispiel Oberschleißheimer Schloß..

Schloss Waal
Eure Tatjana :)

15. September 2015

Buchtipp 3 Zonen Garten - Mit einfachen Schritten zum Naturgarten


Photo mady by Markus Gastl

Vor einigen Monaten wurde ich auf ein Buch aufmerksam, dass einen 3-Zonen-Garten beschreibt. Dieser soll die Natur in den Garten zurückbringen und durch Vorbild andere motivieren, das Gleiche zu tun, um Tiere und Pflanzen vor dem Aussterben zu retten. Der Autor hatte nach sieben Jahren Reisen das Bedürfnis der Natur etwas zurückzugeben und erstellte einen Garten mit drei Zonen: Der Pufferzone (Schutzzone), der Hot-Spot-Zone (Insektenreichtum) und der Ertragzone.

Ein, zwei Ausschnitte aus dem Buch:
""Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut"
Falls Sie einen fröhlichen Nachbarn haben, können Sie sich die Pufferzone in diese Richtung sparen. Falls nicht, ist die gewissenhafte Errichtung der Pufferzone umso notwendiger."

""Hier ist fetter guter Boden!" Übersetzt heisst das: "Für andere bunte Blumen nicht geeignet". Wenn Sie also eine vielfältige, bunte und dauerhafte Blumenwiese haben wollen, dann entfernen Sie die Nährstoffe - je radikaler, desto nachhaltiger für Ihre zukünftigen Blumen."

Es wird genau beschrieben und erklärt was zu beachten ist und alles wird gut begründet. Markus Gastl habe ich zu guter Letzt noch ein paar Fragen gestellt:


Wielange hat es gedauert bis du den Garten umgebaut hattest? 

Im Jahr 2007 habe ich begonnen die Fettwiese, also die ursprüngliche Ausgangsituation zu verändern. Erste Massnahmen waren das Pflanzen von 24 Apfel, Kirsch und Birnbäumen schön verteilt über die gesamte Fläche.
Am Haus wurde ein grösseres Stück für einen Gemüsegarten gepflügt.
Die Theorie, die letztendlich dahinter steckte, nämlich der DREI ZONEN GARTEN wurde mir langsam bewusst. 
Die weitere Gestaltung habe ich auf diese Drei Zonen ausgerichtet.
2012 war die Struktur des Gartens klar und er wurde in folgendes Buch aufgenommen: Gartenschätze in Bayern.


Wie bist du auf die Idee gekommen? 

Die Idee für das Konzept der drei Zonen war eine logische Entwicklung meiner Gedanken und Handlungen im Garten. Ökologische Zusammenhänge spielten dabei eine grosse Rolle. Dazu folgender Text aus dem Buch:

4.2. Die Zone B Die Hot-Spot-Zone
Es gibt eine große Anzahl  und Auswahl von Büchern zur Pflanzenbestimmung. Nicht jedes Buch ist für alle Zwecke gleich gut geeignet.
Der Klassiker Was blüht denn da? von Aichele teilt die Pflanzen nach Blütenfarbe und untergeordnet nach Anzahl der Blütenblätter ein. Ein einfaches und sehr häufiges System um den interessierten Laien schnell das Erfolgserlebnis des richtigen Namens der häufigsten Pflanzen zu liefern.  
Die Bücher dieser Kategorie sind handlich und gut geeignet für den Feldeinsatz.
Bücher, die nah verwandten Arten in eine Gruppe stellen, z.B. alle Storchenschnäbel oder alle Veilchen auf einer oder mehreren hintereinander folgenden Seiten, ermöglichen einen kompletten Gesamtüberblick. Im so aufgebauten Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands von Haeupler und Muer, ist fast die gesamte einheimische Vielfalt abgebildet. 4200 Pflanzen in Text und Bild werden hier abgehandelt. Nah verwandte Arten können so verglichen und dann sicher auseinander gehalten werden.
Diese nach Pflanzenfamilien geordneten Bücher sind schwer, oft mehrbändig und für ein intensives Studium zuhause ausgelegt.
Für das ökologische Verständnis  oder die Bewertung von Standorten sind die Lebensraumführer am besten geeignet. Hier stehen alle Pflanzen, egal  zu welcher Familie sie gehören oder in welchen Farben sie blühen, nach Lebensräumen geordnet in einem Kapitel.
Im Der große BLV Pflanzenführer von Caspari und Schauer sind folgenden Lebensräume und insgesamt 1500 Blütenpflanzen aufgeführt:

· Schutt- und Kiesplätze, Wege (78)
· Trockenrasen, Magerrasen, steinige Hänge, Mauern (70)
· Fettwiesen und –weiden (18)
· Gewässer, Moore, Sümpfe (66)
· Wälder, Waldränder, Gebüsche, Auen (120)
· Alpen (24)
· Meeresstrand und –küste (10)

Die Zahlen in den Klammern umfassen die Anzahl der Seiten, welche  den einzelnen Kapitel zugewiesen sind. Auf jeder Seite werden im Schnitt zwischen 4 und 5 Pflanzen dargestellt.
Eindrucksvoll ist eine Analyse dieser Zahlen. Unser häufigster Lebensraum, die Fettwiesen und –weiden in der hochgedüngten Flur (identisch dazu sind die Zustände in unseren Gärten), ist durch ein geringes Pflanzensortiment auf nur 18 Seiten dargestellt. Umgerechnet auf Arten ergibt sich eine Zahl von ca. 90 verschiedenen Pflanzen für die dieser Lebensraum optimal ist, ein niederschmetterndes Ergebnis für die Vielfalt.
Im Waldbiotop, unserer Zone A, der Pufferzone entsprechend, gibt es 120 Seiten Pflanzenvielfalt, d.h. so um die 600 mögliche Pflanzen.  Der Knaller aber sind die ersten beiden Lebensräume, zusammen 148 Seiten entsprechen 740 Arten. Das sind die sogenannten Hot Spots, die Zonen der Vielfalt. Hier kreucht und fleucht es  sicht- und hörbar. Wenn wir Vielfalt in den Garten holen wollen, müssen wir uns neben der Gestaltung einer reichhaltigen Zone A also verstärkt auf diese wertvollen Lebensraumkomplexe (Schutt- und Kiesplätze, Wege, Trockenrasen, Magerrasen, steinige Hänge und Mauern) konzentrieren. Das sind die Vorgabe und die Zielsetzung für unsere Zone B.  Ein Hot Spot bezeichnet in der Biologensprache eine Region, welche durch eine besonders hohe Artenzahl im Vergleich mit umliegenden Gebieten auffällt. Die Hot-Spot-Zone beinhaltet innerhalb  des  3 Zonen Konzepts die größte Anzahl von Blüten und Pflanzen. Hier leben die meisten Insekten.
Allen einzelnen, genannten Teilbereichen der Zone B ist die Nährstoffarmut des Bodens gemeinsam. Das ist das entscheidende Merkmal, unser Leitsatz in der Zone B heißt deswegen
„Armut schafft Vielfalt“
Zunächst erscheint dies als Widerspruch, aber bei genauer Betrachtung offenbart sich die geniale Funktionalität der Natur. Die vernetzten Zusammenhänge werden klar, wenn Sie sich näher mit der Anlage einer Blumenwiese beschäftigen. Sie verstehen dann, warum Sie in der Zone B keinen Humus brauchen oder sogar entfernen müssen.
Aber machen Sie sich noch einmal das Potential, welches Sie durch eine Veränderung der Lebensräume ausschöpfen können, klar.
Wenn  Sie  eine artenarme Fettwiese, geprägt durch Löwenzahn und Krausen Ampfer,  durch die Zonen A und B ersetzten, stehen den wenigen 90 Pflanzen eine unglaubliche Vielzahl von 1340 möglichen Pflanzen gegenüber. Wo sich die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln lieber tummeln ist ohne Erklärung klar.
Mit den Lebensraumführern können Sie aber noch etwas anderes lernen. Wenn Sie eine Pflanze an einem Standort identifiziert haben, kennen Sie auf einen Schlag alle anderen Pflanzen, die an dem gleichen Standort ebenso wachsen können. Das ist eine sehr gute Entscheidungshilfe für die Aufwertung von Lebensräumen durch neue Pflanzen, die Sie noch nicht kennen. Der Kauf von Samen oder Pflanzen für eine gelungene Ergänzung wird so erleichtert. Sie lernen mit der Zeit über die vorkommenden und möglichen Pflanzen Standorte perfekt zu beurteilen.
Schlagen Sie beispielsweise in einem Lebensraumführer einfach den Giersch nach.  Sie werden überrascht sein über die vielen, schönen Pflanzen, wie das Wald-Hasenohr, die Große Sterndolde, das Große Hexenkraut oder das Weidenröschen, die auf ihre Entdeckung warten und die dem Giersch Gesellschaft leisten können.
Zugunsten der Vielfalt wird die Zone B ausschließlich mit abgemagerten Blumenwiesen und Steingartenanlagen aufgebaut. Dies entspricht am ehesten den Lebensraumkomplexen (Schutt- und Kiesplätze, Wege, Trockenrasen, Magerrasen, steinige Hänge und Mauern).


Photo: Markus Gastl

Das Buch dazu.

Was für Erfahrungen hast du seit der Fertigstellung damit gemacht?

Es ist tatsächlich so, dass bezogen auf die Gesamtfläche eine sehr deutliche Arbeitsersparniss zu erkennen ist. Wenn ich 7500 qm englischen Rasen mit Staudenbeeten hätte, wäre meine Zeit ausgebucht. Trotzdem funktioniert dieser Garten natürlich nicht ohne Arbeit. Aber die Tätigkeiten sind eingebunden in den Kreislauf der Natur und stabilisieren das Gesamtsystem. 
Die Hot Spot Zone, sowohl Steingärten und Blumenwiesen müssen irgendwann gemäht werden und das Mähgut muss entfernt werden. Genialerweise ist dieses Heu die Düngung für die Ertragszone.
Die Pufferzone schützt und umgibt das System.

Menschen, die sich ein wenig mit diesem System beschäftigen, erkennen ökologische Zusammenhänge und finden ihren eigenen Weg zum Traumgarten.
Das Hortus Netzwerk zeigt deutlich die Begeisterung, die entfacht werden kann.

Die Vielfalt an Tieren nimmt beständig zu. Gerade bei den Insekten stellen sich sehr schnell Erfolge ein. 


Photo mady by Markus Gastl

Vielen Dank an Markus Gastl für das Interview und die Fotos!


Die Webseite dazu heißt www.hortus-insectorum.de. Dort könnt ihr mitverfolgen, wie es immer mehr solcher Gärten gibt! Auf der Homepage seht ihr auch, wann und wo ihr den Garten besuchen könnt.

12. September 2015

Blueberry-White-Chocolate Muffins - Backen mit Blaubeeren



Was gibt es leckereres wie Blaubeermuffins mit weißen Schokoladenstückchen? 

So gehts:

Zutaten:

Blaubeeren
150 g weiße Schokolade
250 ml Milch
250 g Mehl
100 g Zucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
1 Ei
6 EL Öl
Puderzucker zum Bestäuben

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen, Blaubeeren waschen und trocken tupfen. Ich habe meine eingefrohren gehabt, weil ich sie schon vor ein paar Tagen gekauft hatte. Ihr müßt sie dann nicht mehr auftauen, sondern könnt sie gefrohren verwenden. Die weiße Schockolade sehr grob hacken.

Mehl mit Zucker, Backpulver, Natron und einer Prise Salz in einer Schüssel vermischen.
Ei und Öl in einer zweiten Schüssel vermengen, 250 ml Milch hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Nun die Mehlmischung dazu geben und alles solange vermischen, bis ein leicht zäher Teig entstanden ist. Ist er zu fest, noch etwas Milch unterrühren. Jetzt könnt ihr die Blaubeeren und die weiße Schokolade dazu geben.

Die Muffinförmchen auf ein Backblech verteilen und den Teil maximal zu dreiviertel einfüllen. Die Muffins im Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen und anschließend 5 Minuten ruhen lassen. Wenn sie kalt sind kannst du sie mit Puderzucker bestäuben.

Fertig :)

Mit passender Deko..

Eure Tatjana <3



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5. September 2015

Privatgarten Nr. 3 - Ein Kauferinger Garten


Immer wieder gehe ich an einem Garten in Kaufering vorbei, der mir besonders gefällt. Liebevoll dekoriert mit Steinfiguren, am Zaun verspielte Elemente, die Pflanzen passen stimmig zueinander, zb der Wollziest (Stachys) und Storchschnabel (Geranium). Oder die Kokardenblume und die Fetthenne (Sedum). Dazu immer wieder Dekoelemente, die zu den hellgelb gestrichenen Fensterrahmen passen. 
Die nette Gartenbesitzerin hat mir gerne die Gartentür geöffnet und mir das ein oder andere erzählt.


Ihr Lieblingseck ist das mit den Kokardenblumen und der Rose. Die Kokardenblumen werden in der Sonne sehr gelb und im Schatten gelbrot. Ein Pflegetipp von ihr ist, die verblühten Blüten mit Stiel und dem ersten Blatt abzuschneiden, also recht weit unten. Dann blühen sie wunderschön bis zum Herbst.



Den Garten besitzen sie und ihr Mann seit 8 Jahren und hat ihn komplett umgestaltet. Sogar der Zaun wurde ausgewechselt und durch einen aus Eisen ersetzt, damit man nicht mehr so oft streichen muss.


Sie selber war früher Floristin, sagt aber, dass das nichts mit einem Gärtner zu tun hat und andersrum. Man merkt ihre kreative Ader an den vielen dekorierten Ecken im Garten.


Die Hortensien blühen wunderschön, müssen aber im Sommer natürlich viel gegossen werden. Seit kurzem verrichtet ein Mähroboter die Mäharbeit.










Ich danke vielmals für das nette Gespräch und den Einlass in den Garten! Es war sehr interessant und im Frühling komme ich gerne nochmal zu Besuch, um die Rododendrenbüsche zu fotografieren.