16. Juli 2016

Vegan backen: Brownie Cake


Ab und zu habe ich mal eine vegane Zeit. Immer so für 1-2 Wochen und das ca. einmal im Jahr. Bis jetzt zumindest. Es ist einfach schön, sich mal wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Die Tierhaltung und die Selbstverständlichkeit der Menschen über bestimmte Lebensmittel zu verfügen zu hinterfragen.
Letztens erst hatte ich auf Facebook zu einem Beitrag eines anderen Blogges geschrieben, dass es schade ist, dass immer noch soviele Milchbauern die Kälber ihrer Kühe schon nach kurzer Zeit trennen. Daraufhin der erste Kommentar: "Wenn die Kälber die Milch trinken, dann bleibt für uns Menschen ja nichts mehr übrig". 
Allein dieser Satz sollte uns zum Nachdenken bringen. Diese Selbstverständlichkeit über Muttermilch eines Tieres zu verfügen. 
Würdet ihr (Menschen)Müttern ihre Kinder einen Tag nach der Geburt wegnehmen, um an deren Muttermilch zu gelangen? Es würde bei Mutter und Kind bleibende Schäden hinterlassen. Bei Kühen ist das genauso.

Und es geht auch anders, das Kalb kann bei der Kuh bleiben und der Mensch bekommt trotzdem seine Milch. Schaut mal zb hier ein toller Artikel darüber: 

Jetzt bin ich vom Thema abgekommen..

Während der veganen Zeit probiere ich natürlich auch viele gesunde und ungesunde Rezepte aus, wie zb von diesem oberleckeren Brownie Cake aus dem Buch "Echt vegan kochen", welches ich von lieben Freundinnen zum Geburtstag bekommen habe.

Und so gehts:

Zutaten für eine 28er Form:

5 EL geschrotete Leinsamen
250ml Wasser
Kokosfett (oder Magarine oder Alsan) für die Form
50g Mehl
50g Backkakao
2 TL Backpulver
150g Zucker
150g Zartbitterschoki
150g Alsan Bio Magarine oder eine andere Pflanzenmagarine
halber TL Zimt
100g gehackte Mandeln

Die Leinsamen in eine Schüssel geben und mit 250ml kochendem Wasser übergiesen. Ca. 10 Minuten einweichen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kuchenform einfetten.
Jetzt kannst du in einer weiteren Schüssel Mehl, Backkakao, Backpulver, Mandeln, Zucker und Zimt vermengen. Die Zartbitterschokolade kleinhacken und zusammen mit der Alsan Magarine in einem Topf erwärmen, bis alles flüssig ist.
Nun die Leinsamen mit Flüssigkeit in die Mehlmischung geben, sowie die flüssige Schoko-Magarinen-Masse und gut verrühren.
Den Teig in die Form verteilen und für 30 Minuten backen.

Fertig!

Eure Tatjana <3

Interessieren euch noch weitere vegane Rezepte? 
Habt ihr Erfahrungen mit veganem Essen gemacht?


Kommentare:

  1. Das klingt ja lecker!
    Bei dem Kommentar zum Kälbertrennen musste ich erstmal schlucken. Ich finde ja, dass die Milch ür die Kälber da ist. Ich finde es toll, dass du eine vegane Zeit einlegst und dazu ein Rezept postest! Danke!
    Viele Grüße
    Mrs. B. von beetrootmassacre.wordpress.com

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    1. Mach ich doch gerne :) Viele wissen einfach noch nicht, wie das genau ist mit der Kälberaufzucht und dass es eben auch anders geht.
      Liebe Grüße
      Tatjana

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  2. Ein wunderschöner Kuchen!
    Ich finde es klasse, dass du dich mit dem veganen Leben auseinandersetzt und dir Gedanken dazu machst, unter welchen Bedingungen eigentlich die Produkte unseres täglichen Konsums so hergestellt werden.
    Ich beschäftige mich seit knapp einem Jahr sehr intensiv damit - und je mehr man weiß, desto weniger kann man das gutheißen, finde ich. Deshalb ist es toll, dass du deinen Blog nutzt, um etwas Aufklärungsarbeit zu leisten - weiter so! :)

    Liebe Grüße
    Jenni

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    1. Ich finde es auch super, dass du dich damit immer intensiver auseinandersetzt. Und dazu ist ein Blog ja auch da, um Aufklärungsarbeit zu leisten :)
      Liebe Grüße
      Tatjana

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  3. Ich liebe Schockokuchen (Brownie-Ckae) ;) und ich machen auch sehr viel mit Leinsamen (zwecks meiner Verdauung) , aber Kuchen habe ich damit noch nicht gebacken. Leckeres Rezept - vielen Dank !

    LG Katrin

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    1. Gerne! Und die Leinsamen schmeckt man auch garnicht mehr. Fand das sehr interessant.
      LG Tatjana

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