24. September 2016

Nuss-Schoko-Würfel - Backen mit Nüssen + Buchrezension "Ernteglück"

Im Herbst ist Erntezeit.. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Nüsse und vieles mehr wird reif und man macht darauf für gewöhnlich Marmelade oder legt ein. Was könnte man noch damit machen?
Das verrät uns das Koch- und Backbuch "Ernteglück - Regional und saisonal" von Diane Dittmer und Anke Schütz.

Mit schönen Bildern von Gerichten, die mühevoll dekoriert wurden und bezaubernd anzusehen sind. Zu jedem Rezept gibt es ein grosses Bild, was mir persönlich sehr wichtig ist. Das Auge isst ja bekanntlich mit.
Aufgeteilt in Reiche Ernte (alles aus dem Boden), Von Bäumen und Sträuchern, Waldeslust & Jägerlatein (Pilze & Wild) und Vorrat & Geschenke kommt keiner zu kurz.
Das Buch kostet 18,99 Euro und ist unter der ISBN-Nummer 978-3-89883-547-3 zu finden.
Vielen Dank an den ZS-Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares!


Wir haben einen sehr, sehr grossen Hasenussstrauch, der inzwischen 30 Jahre alt ist und die Höhe eines Apfelbaumes erreicht hat. Jedes Jahr Ende Sptember gibt es einen regelrechten Haselnussregen und wir können Körbeweise sammeln. Man kann sie bis zu einem Jahr aufheben und die meisten haben wir verschenkt. Dieses Jahr wird das anders ;)


Den Anfang machen die Nuss-Schoko-Würfel, die schauen im Buch schon so lecker aus.

Was brauchst du für eine Backform von etwa 25x25 cm?

100g Wallnusskerne
70g Haselnusskerne
1 Bio-Orange
300g Marzipanrohmasse
150g Zartbitterschoki
250g weiche Butter
150g brauner Zucker
Prise Salz
1 TL Zimtpulver
1 Pk. Vanillezucker
1 grosse Messerspitze gem. Kardamon
3 Eier
250g Dinkelmehl oder normales
2 TL Backpulver
150g Lieblingsgelee (zb Quitten)


Die Nüsse hackst du grob klein. Von der Orange die Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Jetzt legst du die Marzipanrohmasse zwischen zwei Frischhaltefolien und rollst sie quadratisch aus (so gross, wie deine Backform). Die Schokolade zerstückeln und in der Mikrowelle schmelzen, aber langsam, immer nur für eine halbe Minuten und dann erst kontrollieren, wie flüssig sie schon ist und wieder eine halbe Minute. Im Buch wird sie über einem Wasserbad erhitzt, das wäre auch eine Möglichkeit. 

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und Backpapier in die Backform legen.
Jetzt kannst du den Teig zubereiten indem du die Butter, die Orangenschalen, den Zucker, eine Prise Salz, den Zimt, den Vanillezucker und den Kardamon verrührst. Langsam nach und nach die Eier hinzugeben und jeweils eine Minute weiterrühren. Danach gibst du die flüssige Schoki und den Orangensaft hinzu und vermengst alles. 

In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und alles zum Teig geben. Ist ein schöner Teig entstanden, dann kannst du die Hälfte davon aufs Backblech geben und verstreichen. Darauf verteilst du das Gelee und legst auf das Gelee die Marzipandecke. Darüber kommt der restliche Teig und zum Schluss streust du die Nüsse darüber. Diese leicht hineindrücken und alles für 30 - 35 Minuten in den Ofen schieben.
Anschliessend abkühlen lassen und in ca. 4 cm große Quadrate schneiden.


Fertig!

In einer Keksdose hält sich das Gebäck 3 Wochen.

Eure Tatjana <3



Was erntet ihr in eurem Garten im Herbst?
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Kommentare:

  1. Liebe Tatjana,
    das sieht wirklich sehr lecker aus! Ab Herbst backe ich auch wieder - im Sommer finde ich es dafür einfach oft zu warm. Da sind wir auch lieber viel draußen.

    Gerade fand ich noch einen Kommentar von Dir in meinem Blog, der allerdings schon etwas älter ist. Ich habe ihn hier beantwortet

    http://wiesenknopfschreibselei.blogspot.de/2015/10/asternzeit-im-botanischen-garten.html

    Denn besser spät als nie ... ich antworte eigentlich immer - nur in diesem Falle habe ich den Kommentar leider übersehen.

    Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende
    Sara

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  2. Liebe Tatjana, das schaut total appetitlich aus. So Bücher mag ich auch total gerne. Immerhin ist das Zubereiten saisonaler Gerichte zwar toll, aber nicht immer einfach.

    Lg kathrin

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  3. Sieht das lecker aus Tatjana ... seufz

    Wir ernten grad viele viele Weintrauben - aber meist landen sie direkt im Mund :-)
    Viele Grüße von Renate

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