30. Juli 2016

Bloggerrunde Blaubeersommer: Blueberry White Chocolate Cheesecake

Der August ist für mich blau. So blau wie das Meer, Kornblumen, oder Blaubeeren..
Was man aus Blaubeeren alles zaubern kann, das zeigen euch diesen Monat elf Bloggerinnen auf ihren Blogs.
Ich bin die erste und darf euch meinen oberleckeren White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren vorstellen. Er wird so ähnlich gemacht wie der mit Karamell, nur dass stattdessen frische, leichte Blaubeeren den Kuchen hübsch aussehen lassen.



Und hier ist das Rezept:

Für den Boden:

200g Oreokekse
100g Zartbitterschokolade

Für die Creme:

200g weiße Schokolade
100g Creme Fraiche
2 Päckchen Vanillezucker
100g Zucker
600g Frischkäse (der Sahnige)

Für die Deko:

viele Blaubeeren

Die Kekse zerbröseln (am besten im Häcksler, geht aber auch mit der Hand), die Schokolade in der Mikrowelle langsam flüssig werden lassen (oder im Wasserbad) und alles miteinander verrühren.
Die Masse auf eine 27er Kuchenform verteilen.
Für die Creme die weiße Schokolade in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen und mit der Creme Fraiche verrühren. Vanillezucker, Zucker und Frischkäse dazugeben und gut vermengen. Fünf Minuten warten, damit sich die Zuckerkristalle auflösen und nochmal durchmischen. 
Jetzt kannst du die Creme auf dem Boden verteilen und für mehrere Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Anrichten verzierst du ihn noch mit den Blaubeeren.
Fertig :)






 Wer neugierig ist, hier eine kleine Übersicht:

Bloggerrunde Blaubeersommer
Wer bloggt alles:



Eure Tatjana <3


Mögt ihr auch mal bei einer Bloggerrunde mitmachen? Dann schreibt mir einfach :)

28. Juli 2016

Easy Peasy Johannisbeer Himbeer Streuselkuchen - Backen mit Beeren



Sommerzeit ist Beerenzeit. Natürlich blieben noch Himbeeren vom letzten Himbeerkuchen übrig, die ich kurzerhand eingefroren habe. Heute brachten der kleine Mann und der grosse Mann Johannisbeeren mit nach Hause, die liebt mein Sohn total. Und ich hatte mal wieder Lust auf einen Beerenstreuselkuchen. Aber einen, der total leicht zu machen ist und alle Zutaten im Haus sind. Da passte das Rezept vom Rhababerstreuselkuchen, den ich zur Rhababerzeit gemacht hatte, perfekt!

Was ihr dafür braucht:

250g Mehl
1 Ei
100g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
100g Butter
250g Himbeeren und Johannisbeeren, gemischt
2 EL Zucker

Das Mehl, das Ei, den Zucker, den Vanillezucker und die Butter schön zu einem Teig verkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Das Tolle ist, ihr könnt einfach alles in eine Schüssel tun, ohne darauf achten zu müssen, was ihr als erstes verrühren müsst. Sehr praktisch, finde ich.

Nach der halben Stunde den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Zwei Drittel des Teiges in der eingefettete Form verteilen. Die Himbeeren und Johannisbeeren darauf geben und den restlichen Teig darauf streuen. Zuletzt die zwei Esslöffel Zucker darauf verteilen und den Kuchen für 50-60 Minuten in den Ofen stellen.

Fertig! 

Wer mag, kann dazu noch Schlagsahne geben.

Eure Tatjana <3






Hier gehts zu den anderen Kuchenrezepten.
Viel Spaß beim Schmöckern..

23. Juli 2016

Mein Garten im Juli

So langsam, 3 Jahre nach dem Umzug und der Anlegung der Beete, kann sich die ein oder andere Ecke schon sehen lassen. Wie hier das Südbeet in verschiedenen Rottönen.


 

Die Kokardenblume (Gaillardia) "Burgunder" hat ein etwas dunkleres Rot als ihre Kollegen. Der gelbe Rand wird erst im Herbst sichtbar. Sie mag es sonnig und wird 40cm hoch. Dazu ist sie schneckenrestistent. Das rote Beet ist Schneckenanlaufstelle Nr. 1. Was hier überlebt, hat es geschafft .. ;)
Wie zum Beispiel Lavendel, Phlox, Samtnelke (Lychnis), Kugellauch (Allium sphaerocephalon) und noch etwas klein: ein roter Kerzenknöterich (Polygonum), ich vermute mal "Blackfield", leider ist das Etikett verschwunden..


Direkt daneben ist das Ostbeet, meine Trockensteppe. Hier ist der Boden steinig und mager. Der Kaukasus-Gamander (Teucrium hircanicum) fühlt sich dort wie zu Hause. Perfekt dazu passt der Kugellauch (Allium sphaerocephalon), das Federgras (Stipa tenuissima) und die hellgelbe Färberkamille (Anthemis) "Susanna Mitchell". Recht und links noch ein Lavendel..


Hier das Vierergespann in Nahaufname..



Gleich daneben thront die Kugeldistel (Echinops). Bald wird ihr Nachbar, die gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) blühen und sie werden sich blendent verstehen..


Blickwechsel auf das Südostbeet: und meinen ganzen Julistolz, den Muskatellersalbei (Salvia sclarea)! Er hat sich, nachdem ich vor zwei Jahren eine mickrige Pflanze gepflanzt hatte, von selber ausgesäht und tobt sich nun aus.. Man bedenke aber, dass hier früher jahrelang der Kompostplatz war.


Das hier mal der Komposter stand, das gefällt auch dem Phlox..


und der Rose. Wie hieß sie noch gleich.. Nach dem Etikett such..


Da wo jetzt der Muskatellersalbei (Salvia sclarea) steht, stand früher der Bronzefenchel (Juligarten 2015). Die hintere Ecke des Südostbeetes ist auch mein Designereck.. Hier versuche ich mich in bestimmten Farben. Ganz vorne mit dabei ist der weiße Sonnenhut (Echinacea purpurea "Alba"). Im unteren Bild mit einer sehr groß geratenen Katzenminze (Nepeta). (Komposthaufen?)



Daneben, ihr merkt schon die Farbkombi.., eine meiner liebsten Stauden: die Verbena bonariensis (Patagonisches Eisenkraut). Wieder mit der zu groß geratenen Katzenminze..


Mehr von dem Designereck wird es wohl im nächsten Juli- oder Augustgartenbeitrag geben, ich habe mal wieder was ausgeheckt.

Unten seht ihr den Wiesen-Ehrenpreis Veronica longifolia "Dark Martje"...

  
... und dazu passend eine meiner hellgelben Taglilien (Hemerocallis).


Dieses Jahr blüht hier auch die Nachtkerze schön.


Ja und meine ganzen Sämlinge haben ein neues Zuhause gesucht. Ein paar konnte ich weitergeben an Nachbarn, Kollegen und Freunde. Den Rest habe ich dann kurzerhand an die Strasse gestellt mit Infozettelchen und so. Bis auf den Bronzefenchel wurde alles nach und nach mitgenommen. Der steht jetzt wieder auf der Terasse und fristet dort sein Dasein. Möchte wer welchen haben?


Eure Tatjana <3

16. Juli 2016

Vegan backen: Brownie Cake


Ab und zu habe ich mal eine vegane Zeit. Immer so für 1-2 Wochen und das ca. einmal im Jahr. Bis jetzt zumindest. Es ist einfach schön, sich mal wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Die Tierhaltung und die Selbstverständlichkeit der Menschen über bestimmte Lebensmittel zu verfügen zu hinterfragen.
Letztens erst hatte ich auf Facebook zu einem Beitrag eines anderen Blogges geschrieben, dass es schade ist, dass immer noch soviele Milchbauern die Kälber ihrer Kühe schon nach kurzer Zeit trennen. Daraufhin der erste Kommentar: "Wenn die Kälber die Milch trinken, dann bleibt für uns Menschen ja nichts mehr übrig". 
Allein dieser Satz sollte uns zum Nachdenken bringen. Diese Selbstverständlichkeit über Muttermilch eines Tieres zu verfügen. 
Würdet ihr (Menschen)Müttern ihre Kinder einen Tag nach der Geburt wegnehmen, um an deren Muttermilch zu gelangen? Es würde bei Mutter und Kind bleibende Schäden hinterlassen. Bei Kühen ist das genauso.

Und es geht auch anders, das Kalb kann bei der Kuh bleiben und der Mensch bekommt trotzdem seine Milch. Schaut mal zb hier ein toller Artikel darüber: 

Jetzt bin ich vom Thema abgekommen..

Während der veganen Zeit probiere ich natürlich auch viele gesunde und ungesunde Rezepte aus, wie zb von diesem oberleckeren Brownie Cake aus dem Buch "Echt vegan kochen", welches ich von lieben Freundinnen zum Geburtstag bekommen habe.

Und so gehts:

Zutaten für eine 28er Form:

5 EL geschrotete Leinsamen
250ml Wasser
Kokosfett (oder Magarine oder Alsan) für die Form
50g Mehl
50g Backkakao
2 TL Backpulver
150g Zucker
150g Zartbitterschoki
150g Alsan Bio Magarine oder eine andere Pflanzenmagarine
halber TL Zimt
100g gehackte Mandeln

Die Leinsamen in eine Schüssel geben und mit 250ml kochendem Wasser übergiesen. Ca. 10 Minuten einweichen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kuchenform einfetten.
Jetzt kannst du in einer weiteren Schüssel Mehl, Backkakao, Backpulver, Mandeln, Zucker und Zimt vermengen. Die Zartbitterschokolade kleinhacken und zusammen mit der Alsan Magarine in einem Topf erwärmen, bis alles flüssig ist.
Nun die Leinsamen mit Flüssigkeit in die Mehlmischung geben, sowie die flüssige Schoko-Magarinen-Masse und gut verrühren.
Den Teig in die Form verteilen und für 30 Minuten backen.

Fertig!

Eure Tatjana <3

Interessieren euch noch weitere vegane Rezepte? 
Habt ihr Erfahrungen mit veganem Essen gemacht?


13. Juli 2016

Silber, Violett und Magenta: Mein Halbschattenbeet im Norden

Letztes Jahr habe ich recht spontan ein kleines aber feines neues Beet angelegt. Diesmal im Norden und recht halbschattig. 

Und dieses Jahr bin ich schon hellauf begeistert von der Farbgebung der Blätter und Blütung. Es passt alles so perfekt zusammen, wie noch nie in einem meiner Beete.
Aber schaut selber..


Der Sternkugellauch (Allium christophii) macht sich gut mit den silberfarbenen Blättern der Samtnelke (Lychnis coronaria).


Genauso wie zu dem bläulich angehauchten Blattwerk des Purpur-Greiskrautes (Ligularia dentata "Britt-Marie Crawford".


Daneben blüht eine dunkle Sterndolde (Astrantia major).


Auch sie passt gut zu den silberfarbenen Blättern.

Hier das ganze Beet. Es ist unheimlich schwierig es im Gesamten zu fotografieren, da es direkt am Parkplatz liegt und wir es wegen der Kaninchen einzäunen mußten. Diese mögen zwar die Pflanzen nicht wirklich, die da wachsen, aber aus Prinzip werden die Stängel erstmal durchgebissen. ;)
Ein violett-silbernes Beet. 
Mit im Beet sind noch zwei Gräser (Deschampsia, welches gut zu den Blüten der Ligularia passt, siehe hier) und noch eines, welches mir nicht mehr einfallen will..
Und ganz hinten im Schatten der Storchschnabel Geranium phaeum.


Wenn der Sternkugellauch verblüht ist, geht es mit der Samtnelke weiter, die Ende Juni das Beet magenta färbt... Ich bin gespannt!

Eure Tatjana <3



9. Juli 2016

Backen mit Beeren - leckerschmecker Himbeerkuchen

Die Himbeerzeit ist wohl angebrochen.. Vor ein paar Tagen standen am Erdbeerstand schon ein paar Himbeerschälchen und am Wochenende hat uns meine Mama zum Himbeerpflücken in ihrem Garten eingeladen. Da muß jetzt unbedingt ein Kuchen daraus gemacht werden :)


Einfach zum zubereiten soll er sein und in eine Transportbox passen. So ist er perfekt für ein Picknick am See oder als Mitbringsel. Wir haben ihn einfach zuhause gegessen ;)

Was ihr dafür braucht:

130g Butter, zimmerwarm
150g Zucker
1 Biozitrone
Prise Salz
2 Eier
200g Schmand
175g Mehl
2 TL Backpulver
350 - 400g Himbeeren
100g Puderzucker
3 EL Zitronensaft

Und so gehts:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Biozitronen waschen, abtrocknen und etwas von der Schale abreiben. Den Abrieb zusammen mit der Butter, dem Zucker und der Prise Salz cremig rühren.
Die Eier nacheinander hinzugeben, alles vermengen und zuletzt den Schmand untermischen.
In einer zweiten Schüssel das Mehl und das Backpulver vermischen und nach und nach unter den Teig rühren. 
Zwei drittel der Himbeeren vorsichtig unter den Teig haben und alles in eine gefettete Backform geben.  
Auf dem unteren Ofendrittel ca. 60-70 Minuten backen.

Anschließend erkalten lassen, stürzen und umdrehen. Mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft machst du eine Glasur und verteilst sie auf dem Kuchen. Zum Schluß kannst du die restlichen Himbeeren darauf legen.

Fertig :)

Eure Tatjana <3




6. Juli 2016

Eine geheimnisvolle Iris - Pflanzenportrait

In meiner Reihe "Lieblingspflanzen" möchte ich euch gerne eine ganz besondere Iris vorstellen: Iris barbata-elatior "Thornbird". Sie ist champagnerfarben mit einem Hauch von Lila und Senfgelb.



Vorallem in der Nähe kommt sie gut zur Geltung. Daher ist eine terassennahe Pflanzung empfehlenswert. Der Boden kann gerne supertrocken sein und vollsonnig. Ein bischen sollte man auf Schnecken aufpassen, die mögen die Blüten ganz gerne.


Sie passt gut zu dunkelvioletten Iris barbata, wie auf dem Bild unten zu sehen.


Ich wollte sie erst wieder entfernen, da sie sich zuerst in gelb und lila zeigte. Doch schon mit Schaufel und Handschuhen bestückt, entdeckte ich nach ein, zwei Wochen ihre champagnerfarbenen Blüten. Warum das so ist, weiss ich nicht. Vielleicht ist sie eine Mischung. Aber sie bleibt ;)

Die Blütezeit ist von Mai bis Juni und sie wird 90 cm hoch. Meine Gärtnerei empfiehlt, sie mit Stipa gigantea zusammen zu pflanzen. Letzteres muß aber noch wachsen ;)


Eure Tatjana <3

2. Juli 2016

Grüne Ecken in München - ein Rosenstrauch



Diese wunderschönen Rosen gehören zu einem Rosenstrauch, der mitten in München an einer Kreuzung steht:


An der Kreuzung beim Königsplatz. Und jedes Jahr überrascht er mich wieder mit seinem Blütenmeer.





Wie die Roseart wohl heißt?


Wer kennt weitere grüne oder blumige Ecken in München? Schaut euch mal um, wenn ihr durch München lauft. Die ein oder andere Überraschung gibt es bestimmt :)

Ihr wollt noch mehr sehen? Hier sind meine anderen Beitrage :)

Eure Tatjana