31. August 2016

New German Style - Buchrezension

Ich sollte euch heute eigentlich meinen Augustgarten vorstellen, morgen ist ja schon September.. aah!!!
Aber gut Ding will Weile haben, gell ;)
Dafür habe ich etwas anderes für euch: Aus den Regalen meiner Arbeitsstelle zwinkert es mir immer wieder zu.. (Ich arbeite in einer Bibliothek) Deswegen muss ich es euch heute endlich mal vorstellen..

Der ein oder andere kennt das Buch sicherlich schon:
New German Style von Georg Möller und Till Hofmann, Verlag: blv.
Das Buch fällt sofort aufgrund des schönen Covers auf und man will gleich reinblättern.

Copyright blv-Verlag

Es werden neun Gärten gezeigt von Gartendesignern, Architekten und Landschaftsgärtnern.
Klar, Leute, die sich mit Gärten recht intensiv beschäftigen. Die Bilder sind allesamt sehr schön anzuschauen und farblich von einer guten Qualität, die man nicht missen möchte.
Der Fotograf Gary Rogers lichtet nicht nur die Beete ab, sondern auch das ein oder andere Garteninterieur.
Wer also einen komplett neuen Garten anlegen möchte und auf der Suche nach der knallenden Idee ist, ist hier genau richtig. Der Stil ist ein Mix aus modern und wilder Steppe. Warum nicht? Ja, warum nicht mal den typischen Oudolfteppich in Quadraten anlegen? Ordnung in der Unordnung..

Die Gärten werden richtig porträtiert und auch ihr Werdegang kommt nicht zu kurz. Der Text ist gut lesbar und es wird nichts vergessen. Ob der lateinische Sortenname der Pflanze oder die Steinart des Terassenbelages, alles ist dabei.

Copyright blv-Verlag

Am besten gefällt mir der Garten von Angelika und Edgar Meier auf Seite 73, das ist einfach mein Stil.

Copyright blv-Verlag

Am Ende des Buches gibt es noch einen Pflanzenteil in dem beschrieben wird warum genau diese Pflanzen verwendet werden. Naturinspiriert, durch Selbstaussähung erhaltend und am richtigen Standort pflegeleicht ist das Ziel.
Lasst euch überraschen :)

Eure Tatjana <3

27. August 2016

Cookies mit M&Ms - Kekse backen

Ferienzeit.. was macht man da? Na klar, wir backen zusammen Cookies! Die kann man praktischerweise überall hin in der Dose mitnehmen, auch zum Schwimmbad oder See. Da halten sie es auch gut im Schatten bei 28 Grad aus. Wir haben es getestet ;)


Das Rezept habe ich bei der lieben Miss B. von dem Blog Miss Blueberrymuffin`s kitchen gesehen und darf es nachbacken. Vielen Dank dafür nochmal! :)

Und so geht es:

Zutaten:
125g zimmerwarme Butter
100g Zucker
75g brauner Zucker (wir hatten nur Kokoszucker da, geht auch..)
1 Pk. Vanillezucker
1 Ei
200g Mehl
1 TL Backpulver
1 Tüte M&Ms (wir haben die Schoko ohne Nüsse genommen)

Du heizt den Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vor. Die Butter verrührst du mit dem weißen und braunen Zucker, schüttest den Vanillezucker hinzu und das Ei. 
In einer zweiten Schüssel vermischt du das Mehl und das Backpulver und gibst dann beides zum Teig dazu. Jetzt formst du aus dem Teig Kugel, die so groß wie ein Tischtennisball sind und legst sie auf das Backblech. Am besten nur 6 Stück pro Blech mit viel Abstand, da sie ja richtig in die Breite gehen und sonst aneinanderkleben. 
Zuletzt verzierst du sie mit den M&Ms, das hat meinem fast vierjährigen Sohn am meisten Spaß gemacht :) Drücke möglichst viele M&Ms leicht in die Kugeln, da sie ja noch richtig breit werden.
Bist du fertig? Dann schiebe das Backblech für 10-15 Minuten in den Ofen. In der Mitte dürfen sie noch weich sein, das schmeckt dann besonders lecker :) 
Ich bin ein Auf-Nummer-Sicher-Geher und habe sie extralange drin gelassen. 
Abkühlen lassen und vorsichtig in die Keksdose geben.
Fertig :)




Jetzt aber schnell ins Schwimmbad! ;)

Eure Tatjana <3

25. August 2016

Ein bezaubernder Zierlauch (Allium Forelock) - Pflanzenportrait



Letztes Jahr habe ich zum ersten mal von ihm gehört, ihn natürlich bestellen müssen und dann in die Erde gesteckt. Die Rede ist von der Allium Hybride "Forelock", eine ganz bezaubernde Zierlauchart.
Dieses Jahr war ich nun recht gespannt, was daraus wird, wie er auschaut und ob da überhaupt was kommt. Ist er groß oder klein? Wie hoch wird er?


Ich glaube mich zu erinnern sechs Zwiebeln eingegraben zu haben. Davon sind zwei gekommen. Diese zwei stehen auf einem trockenem, eher steinige Bereich. Tut ihnen wohl gut.
Zuerst wußte ich nicht, was das wohl wird.. Die Stengel wurden immer höher und höher und die Knospen bogen sich nach unten. Bei einer Höhe von 140 cm öffneten sie sich langsam. Das war Mitte Juni. Sie sahen so schön aus. Fast kuschelig.. Ende Juni begannen war etwa die obere Hälfte der Miniblüten verblüht und die untere blühte noch. Wieder ein schönes Bild. Und immer noch kuschlig :)

Wissenswertes über sie: im Herbst sollten die Zwiebeln gepflanzt werden. Standort: vollsonnig, giessen nicht notwendig. Sie sind schneckenresistent und brauchen keine Stütze.

Und so schaut er aus, wenn er anfängt zu blühen:




Langsam wird er größer..


In voller Blüte <3

Welche Stauden habt ihr neu im Garten?
Halten sie, was sie versprechen?


Eure Tatjana <3

21. August 2016

Zitronen + Backen = Tarte au Citron


Läuft euch bei dem Anblick nicht auch das Wasser zusammen? Schon lange wollte ich mal so eine Tarte au Citron machen und wenn nicht im Sommer, wann dann :)
Da war es fast kein Zufall mehr, dass ich in dem Buch "Kuchen & Süsses", dass ich zur Rezension vom Südwest Verlag zugeschickt bekommen habe, ein passendes Rezept gefunden habe. Vielen Dank nochmal dafür! Schaue wir uns das Buch einmal näher an.. Das Vorwort ist von Johann Lafer. Gut, davon kann man sich noch nichts kaufen. Die Rezepte sind aber von der Konditorweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber.




Und was sind das für Rezepte: nein, keine modernen, ausgefallenen und neuen, wie sie wie die Pilze aus dem Boden schießen. Man besinnt sich auf das Altbewährte, aber zu jedem Rezept gibt es eine kreative Interpretation. Mit schönen Bildern und gut geschriebenen, klar verständlichen Rezepten.
Aufgeteilt in Fruchtig & Frisch, Fürs Kaffeekränzchen, Klassische Torten, Süsse Träume, Klein & Fein und Strudelvariation ist für jeden etwas dabei. Die Zutatenliste ist einen Tick genauer als bei anderen Backbüchern. So steht dort zb die genaue Mehlart oder wieviel Fettgehalt die Milch haben sollte. Und am Ende jeden Rezeptes gibt es nochmal einen Extratipp von Frau Schirmaier-Huber.
Ich werde mich irgendwann noch in der Holländischen Sahnetorte versuchen, welche meine liebste beim Konditor meines Vertrauens ist.

Aber jetzt erstmal wieder zur Tarte au Citron:
Ich habe einfach die Meringe-Schicht weggelassen und eine schlichtere Tarte gebacken. So kommt das Gelb noch mehr zur Geltung ;) Und sie schmeckt noch zitroniger..



Das Rezept:

Zutaten für den Tarteboden (28er Form):

245g Weizenmehl Type 405
60g Puderzucker
145g kalte Salzbutter (oder normale Butter)

und für den Belag:

100g flüssige Sahne
7 Eigelb (Größe M)
2 Eier (Größe M)
230g feiner Kristallzucker
10g feine Speisestärke
1/2 TL Salz
160 ml frisch gepresster Zitronensaft (oder gekauft)
75g kalte Butter

Mehl, Puderzucker und Butter mit einem Handrührgerät oder mit den Händen solange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Eine Tarteform einfetten und mehlen. Auf einer bemehlten Fläche den Teig dünn ausrollen und in die Form geben. Überstehenden Rand abschneiden und mit einer Gabel mehrere Löcher hineinstechen. Für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor Ende der Kühlzeit den Ofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und anschließend den Boden für 15 Minuten backen. Den Ofen anlassen, da die Tarte bald ein weiteres mal hineingestellt wird.

Für den Belag die Sahne steif schlagen. In einem Topf die Eigelbe, die Eier, den Zucker, die Speisestärke, das Salz und den Zitronensaft unter ständigem Rühren erwährmen. Die Butter würfelweise hinzugeben und mit einem Schneebesen weiterrühren bis sie flüssig ist und die Creme angedickt. Das geschieht recht plötzlich, aber es klappt ;)
Nun die Sahne unter die Creme heben und alles zusammen auf den Tarteboden geben.
Schön glatt streichen und für 10-15 Minuten in den Ofen schieben (immer noch 175 Grad bei Ober- und Unterhitze).

Ist sie fertig, kühlst du sie aus und stellst sie dann für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank.

Fertig!

Eure Tatjana <3





13. August 2016

Himbeerträumchen - lecker Schichtdessert im Glas


 Von der lieben Kathrin habe ich mir ein Rezept von einem ganz leckeren Dessert geben lassen. Dieses gab es auf der Geburtstagsfeier meines Schwagers, und es war so lecker, dass ich mich hätte reinlegen können. Aber jetzt habe ich ja das Rezept und kann es so oft machen, wie ich will ;)
Vielen lieben Dank nochmal dafür :)

Da ich total auf Leckeres im Glas stehe, habe ich aus dem Himbeertraum Himbeerträumchen gemacht.
Das Rezept reicht für 3 Gläser. Möchtest du mehr machen, verdoppele einfach die Menge auf 6 Gläser :)


Zutaten:

250g Mascarpone
125g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Zucker
Saft einer Zitrone
200g Himbeeren (TK oder frisch)
50g Baiser

Die Mascarpone, den Magerquark, den Vanillezucker und den Zucker verrührst du. Dann drückst du den Saft aus der Zitrone und mengst ihn unter.
Die Himbeeren verlesen und waschen, wenn sie frisch sind. Erübrigt sich bei TK-Himbeeren.
Nun verkleinerst du den Baiser. Wir, also mein Sohn und ich, haben den Baiser in einen Plastikbeutel getan und mit dem Nudelholz draufgehämmert. Macht fast vierjährigen Kindern mächtig viel Spaß..

Jetzt kannst du in die drei Gläser im Wechsel Creme, Himbeeren und Baiser schichten.

Fertig :)

Bei der Deko für die Fotos mein Sohn Noah fleißig mitgeholfen.. Das hat er prima gemacht, oder?

Eure Tatjana <3





10. August 2016

Beetplan nach Piet Oudolf für den Halbschatten und Buchrezension




Immer, wenn es mich überkommt und ich am liebsten ein Beet komplett umgestalten wollen würde in meinem Garten, dann ist wieder Zeit für einen Beetplanbeitrag ;)
Denn es wäre schade um meine doch liebgewonnenen Stauden und Gräser, wenn ich die nur wegen einer neuen Idee rausnehmen müßte.
Mithilfe der Gestaltung eines Planes kann ich mich wenigstens virtuell austoben ;) ;) ;)


Diesmal soll es ein Beet getreu des Stiles von Piet Oudolf sein. Habt ihr nicht auch schon mal davon geträumt? Dazu braucht man allerdings etwas mehr Platz, was in normalen, deutschen meist Reihenhausgärten recht schwierig sein kann. Ich rede hier von einer Fläche von mindestens 5 x 2 Metern. Hat man dann aber die Gelegenheit dazu, aufgrund eines Umzuges oder weil die Kinder groß geworden sind und der Sandkasten oder die Schaukel entsorgt wird, dann kann es losgehen!

Nehmen wir doch einfach als Vorlage das Cover des Buches "Pflanzen Design" von Piet Oudolf und Noel Kingsbury, das ich letztens zur Rezension zugeschickt bekommen habe:

Copyright Eugen Ulmer KG
Wenn man sich die Stauden genauer anschaut, erkennt man folgendes:



Ein bischen Deschampsia hier, Veronicastrum da und Astilben dort und schon ist das Oudolfbeet fertig :)
Natürlich habe ich in seinen Plänen, die auch im Buch zu finden sind, nachgeschaut, welche Arten er bevorzugt hat. Die Astilbe "Purpurlanze" kommt zum Beispiel immer wieder vor, genauso wie die Veronicastrumart "Fascination". Aber seht selbst:
Zufällig habe ich in England die Kombination Monarda, Cimicifuga und Sedum im Millennium Garden fotografieren können:


Wenn ihr die anderen Fotos dazu sehen wollt, klickt hier.

Bedenkt bei dem Beetplan, dass der Standort Halbschatten sein sollte, da die Stauden einen nicht ganz so trockenen Boden benötigen.
Und das Beet ist ein Hochsommer-/Herbstbeet. Es schaut, typisch für Oudolfbeete, im August und September am schönsten aus.
Damit die Wartezeit nicht allzulang ist, würde ich ein paar Tulpen dazwischensetzen, wie hier die dunkle "Queen of Night" und die weisse "White Triumphator". Ihr könnt aber auch rosa Töne dazu wählen, wie hier.

Und jetzt noch ein Bild der Astilbe "Purpurlanze" in Nahaufnahme:


Aber nun zum Buch :)

Ich freue mich so sehr, dass ich jetzt endlich, nach einem Jahr bloggen, Bücher zugeschickt bekomme! Und dann auch noch von meinen Lieblingsgartendesignern Piet Oudolf und Noel Kingsbury! Hach..
Wer sie nicht kennt, hier ein Beitrag über die beiden.

Das Buch ist komplett für "Beetplaner" ausgelegt. Und für Inspirationsuchende.

Es ist aufgeteilt in:

Natur und Gärten
Ökologie und Lebensräume
Pflanzungen und Raum
Pflanzen präsentieren
Grundlagen der Gartengestaltung
Pflanzungen und Zeit
Pflegepraxis vor Pflanzungen

und hat wunderschöne, verwunschene Bilder von den typischen Pflanzungen der beiden Designer.
Es ist alles sehr genau beschrieben und erklärt, man findet immer wieder kleine Tabellen zur Übersicht wie zb die Arten der Bepflanzung in Gärten. Soll sie ablenken, oder sich an der Umgebung beteiligen? 

Und viele große Tabellen, die ich sehr mag:
Lange und ausführliche Listen über Pflanzen und ihre Eigenschaften. Eine beinhaltet nur Stauden, die lange Zeit interessante Details besitzen. Eine andere geeignete Stauden für die Unterpflanzung für Sträucher und Bäume. Letzteres wird immer wieder gerne gefragt.
Ab und an bekommt man Einsicht in einen Gartenplan und immer wieder die tollen, auch mal zweiseitigen Bilder der Pflanzungen.

Ich werde wohl immer wieder hineinschauen und auch mal die Listen und Pläne inspizieren. Aber vorallem die Bilder sind es, die mich inspirieren und dann packt es mich und ich habe eine Idee für einen neuen Beetplan :)

Welches Buch inspiriert euch besonders?

Eure Tatjana <3

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6. August 2016

Vegan backen: Schokokuchen mit Beeren


Sommerzeit ist Beerenzeit! Ja, und mein fast vierjähriger Sohn hatte heute mal Lust auf einen Schokokuchen. Gesagt getan.. aber Moment! Wir haben nur noch ein Ei und kaum mehr Butter. Was machen? Nach einer Anfrage an Frau Google haben wir den bezaubernden Blog cakinvasion gefunden und uns für den veganen Schokokuchen von dort entschieden. 

Und ich habe mich mal wieder gefragt, wozu man Eier braucht beim backen..
Hier sind die Zutaten für eine runde Form mit 20 cm Durchmesser (für die 28 cm-Standartform 
einfach die Zutaten verdoppeln):

200g Mehl
40g Backkakao
200g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 TL Natron
1/2 TL Salz
240ml warmes Wasser
80ml Raps- oder Sonnenblumenöl (das billige, das ist geschmacksneutraler)
1 TL Apfelessig oder Zitronensaft (wir haben Erdbeeressig genommen)
200g Beeren nach Wahl (Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren)

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Mehl, den Backkakao, den Zucker, den Vanillezucker, das Natron und das Salz in einer Schüssel vermischen.
Jetzt gibst du in einen Messbecher das warme Wasser, das Öl und den Essig (oder den Zitronensaft) und schüttest alles zu der Mehlmischung. Mit einem Schneebesen verrührst du alles solange, bis es keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun fettest du die Form mit Öl ein und gibst den Teig hinein.
Die Kirschen entkernen und klein schneiden und mit den anderen Beeren zusammen auf dem Teig verteilen und ab in den Ofen! Dort muß er ungefähr eine Stunde backen. Danach abkühlen lassen.

Fertig!










Eure Tatjana <3

3. August 2016

Paeonia Buckeye Belle - eine bezaubernde Pfingstrose


Eine Pfingstrose habe ich in der Reihe "Lieblingspflanzen" schon vorgestellt. Eine weitere Besonderheit ist die Paeonia "Buckeye Bell". Sie fällt mit ihren dunkelroten Blüten sofort ins Auge und passt auch hervorragend in dunkle Beete.  


Wie hier mit einer hohen Katzenminzenart:


Oder einer dunklen Iris barbata..


Bei mir blüht sie locker gefüllt und ist eher eine der früh blühenden Paeonien. Sie liebt, wie alle Pfingstrosen, die volle Sonne und wird von Schnecken zu 100% gemieden gemieden.


Eure Tatjana <3