28. Juli 2018

Garten im Juli - Echinacea, Grässer & Scabiosa


Im Juli gibt es bei mir im Garten ein Beet, welches sich jetzt erst von seiner besten Seite zeigt. Bei diesem Beet verzweifle ich sozusagen das erste halbe Jahr, weil es so langweilig ausschaut. Doch im Juli geht es dann los mit der Echinacea-Blütezeit! 
Oben seht ihr meinen Lieblingssorte dieses Jahr..

Unten passend dazu kein Echinacea, sondern eine Kokardenblume (Gaillardia "Burgunder"), welche ich eigentlich entfernt hatte. Aber die Staude blieb stur und wuchs im Jahr darauf wieder. Dieses Jahr hat sie mich dann von ihrer Schönheit überzeugt ;) Sie darf bleiben und blühen bis zum Herbst (vorausgesetzt man entfernt regelmäßig die verblühten Blüten). Sie benötigt übrigens nur sehr wenig Wasser (ausser im Pflanzjahr).



Nun aber zu meinem Sommerbeet!


Letztes Jahr hat sich mein Echinacea Alba auf dem Kompostbeet selber ausgesäht. Unzählige kleine Pflänzchen warteten auf einen neuen Platz, den ich ihnen im Sommerbeet gewährte. Dazu hatte sich die Scabiosa auch durch Sämlinge vermehrt, wie man sieht. 
Im Jahr nach der Versetzung der Sämlinge von der Echinacea-Staude blühten sie alle schon! Und zwar in rosa und weiß.. 




Ganz hinten der dunkelrosane Phlox, den meine Nachbarin mir aus ihrem Garten abgegeben hatte. Es war etwas Girsch mit dabei, welcher sich aber nicht wirklich wohl fühlt hier. Denn es ist das trockenste und sonnigste Beet und unglaublich starkem Wurzeldruck der Büsche dahinter. Hier wächst nur wenig und das Wenige habe ich wachsen lassen.


Dazwischen habe ich immer wieder Stipa tenuissima (Federgras) gepflanzt, welches sich überraschenderweise auch vermehrt. 


Bienen und Hummeln lieben dieses Beet wegen der hellgelben Scabiosa. Sie baumeln dann immer hin und her, da die Bienen schwerer sind als die Blüten.. 


Eure Tatjana <3

21. Juli 2018

Niederlande - Groningen & Schiermonnikoog




Ja, die Sommerferien haben bei so manch einem bereits begonnen und ich erinnere mich gerne an unsere Reise letztes Jahr. Wir hatten beschlossen, den Niederlanden einen Besuch abzustatten.. Wegen der schönen Gärten und weil wir mal wieder ein neues Land kennenlernen wollten. Denn in den Niederlanden waren wir noch nie!
So ist das, wenn man in Bayern wohnt. ;) Von dort aus fährt man nämlich einen ganzen Tag lang..

Unser Ferienhaus in Groningen habe ich mal wieder auf airbnb gefunden und war diesmal sehr begeistert. Alleine der Ausblick von der Essecke:


Wir konnten den lieben langen Tag Boote beobachten und das war Urlaubfeeling pur. Es war ein Reihenhaus mit mehreren Stockwerken, modern eingerichtet und gemütlich. 


Kibbeling

Am nächsten Tag wollten wir zum Strand und machten den Fehler, den man nur einmal an der Nordsee macht: wir fuhren ohne Plan Richtung Meer. Als wir dann endlich dort waren, nach der Durchquerung riesiger Felder, war die Küste zubetoniert. Oben auf der Düne gab es einen schönen Fahrradweg, den man entlang fahren oder spazieren konnte. Also haben wir uns kundig gemacht und sind zum nächsten größeren Ort an der Küste gefahren: nach Lauwersoog.
Dort gab es ein Restaurant mit Meerblick und einem riesigen Schild auf dem stand:
"Kibbeling met Zeezicht"
Also übersetzt: "Kibbeling mit Meerblick". Da mußten wir hin!

Aber was ist Kibbeling nun? Das hier:


Das sind Fischfiletstücke, die mit Backteig überzogen und fritiert werden. Serviert mit Remouladensauce. Sehr lecker!
(Es ist ungefähr das Gleiche, was die Currywurst bei uns ist.)

Das haben wir auserdem gegessen:



Die Karte war auf niederländisch, also haben wir einfach mal geraten. Die Preise sind die gleichen wie in Deutschland. Bzw. wie in München ;)


Insel Schiermonnikoog

Aber wo war der Strand? Tja, den gab es zum Beispiel auf der Insel Schiermonnikoog. Dieser sollte dann auch gleich der breiteste von Europa sein. 

Da mußten wir hin! Von Lauwersoog fährt mehrmals am Tag eine Fähre hin. Dauer: ca. 45 Minuten.
Link zum Fahrplan: KLICK

Die Insel ist verkehrsberuhigt. Es dürfen also nur die Anwohner mit einem Auto fahren. Sie ist aber mit ihren 16x4 km so klein, dass man mit dem Fahrrad wunderbar von A nach B kommt.
Oder mit dem Bus. Mit diesem sind wir dann anschließend von Fährhafen zum Strand gefahren. Er fährt dafür auch durch das hübsche, kleine Dorf.

Und so schaut der Strand dann aus:


Blick nach links:


Und Blick nach rechts (im August zur besten Ferienzeit!):


Hier kann man es aushalten.. Wir hatten mit unserem 4-jährigen Sohn einen wunderschönen Tag dort und das nächste mal suchen wir uns gleich auf der Insel eine Ferienwohnung ;)


Groningen

Wobei Groningen ja auch nicht ohne ist! Das Städtchen hat viele Grachten und ein gut ausgebautes Busnetz. Das haben wir ausgenutzt und sind mit dem Bus in die Stadt gefahren.

Gegenüber vom Bahnhof ist das Groninger Museum, ein Kunstmuseum, welches auf einer Insel im Verbindungskanal liegt.


Wir sind aber schon vorher am "Grote Markt" ausgestiegen, wo das schöne Rathaus und der Marktplatz sind. Dort sind wir Richtung Bahnhof gelaufen und haben uns treiben lassen:



Es gibt hier den ein oder anderen süßen, kleinen Laden..





Gestärkt haben wir uns an einem Cafe an der Straße mit leckerem Kuchen und sind anschließend noch zu einem Indoorspielplatz gefahren (Junior wollte ja auch was von Urlaub haben..).



In der Nähe von Groningen liegen mehrere Gärten, die ich nebenbei natürlich besichtigen wollte. Dazu habe ich bereits jeweils einen Bericht geschrieben: 

- Liannes Siergrassen: KLICK







- Jakobstuin: KLICK


Wir verbrachten insgesamt fünf Tage in Groningen und fuhren anschließend weiter nach Hamburg. Darüber berichte ich natürlich auch bald :)

Hier noch ein paar Bilder des traumhaften Hafens, in dem unser Ferienhaus stand:



Gerne schicke ich euch den Link zum Ferienhaus und/oder auch einen Rabattlink für airbnb, wenn ihr dort zum ersten mal bucht (ca. 15-25 Euro). Schreibt mir dazu eine E-Mail an wiesenknopfschreibselei@web.de. Auch wenn ihr Fragen zur Reise habt, könnt ihr mir dorthin schreiben.

Eure Tatjana <3

P.S. Bald kann ich die Kommentarfunktion wieder freischalten! Ich habe eine Lösung gefunden :)

14. Juli 2018

Saftiger Marmorkuchen mit viel Schokolade


Lange habe ich nach einem guten Marmorkuchenrezept gesucht.. Er sollte supersaftig sein und auf der Zunge zergehen. Denn es gibt nichts deprimierenderes als in einen trockenen Kuchen zu beißen. Für mich zumindest..

Und nun bin ich fündig geworden! Meine Kollegen durften natürlich probieren und waren auch der Meinung, dass er sehr saftig ist.

Da er nun alle Tests bestanden hat, darf er auf den Blog ;)
Mein ultimatives Rezept für saftigen Marmorkuchen..

Was ihr dafür benötigt:

250g Butter, zimmerwarm
250g Puderzucker
350g Mehl
1 Pk. Backpulver
4 Eier
250ml Milch
1Pk Vanillezucker
2 EL Backkakao
100g Zartbitterschokolade

für den Guß:
100g Zartbitterschokolade

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze) und die Backform einfetten (Kastenform).

Die Butter mit dem Puderzucker verrühren, die vier Eier nach und nach dazugeben und weiterrühren. In einer zweiten Schüssel das Backpulver und das Mehl vermischen und abwechselnd mit der Milch in die erste Schüssel geben. Ist ein schöner Teig entstanden, dann teilst du diesen auf zwei Schüsseln auf und gibst in die eine Schüssel den Vanillezucker und erhitzt für die andere die Schokolade in einem Wasserbad oder langsam in der Mikrowelle. Diese in die zweite Schüssel geben sowie den Backkakao.
Die beiden Teige in die Backform geben und mit einer Gabel ein Muster machen. Für 50-60 Minuten in den Ofen schieben.
Nach 15 Minuten Backzeit mit einem Messer einmal längs oben einschneiden.
Nach einer Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Für den Guß die Zartbitterschokolade erwärmen und den Kuchen damit bestreichen.

Fertig!

Eure Tatjana <3

Ihr habt auch ein perfektes Rezept für einen einfachen oder klassischen Kuchen und ich soll es für euch auf dem Blog ausprobieren? Dann schreibt mir das Rezept per E-Mail (wiesenknopfschreibselei@web.de).

Die Kommentarfunktion mußte ich leider wegen des DSGVO abschalten. Du hast eine Lösung für mich? Dann würde ich mich auch über eine E-Mail (wiesenknopfschreibselei@web.de) freuen.