10. November 2018

Texas Sheet Cake - Amerikanischer Schokokuchen



Heute gibt es für euch einen Kuchen aus Texas: den Texas Sheet Cake, ein Schokokuchen mit leckerer Glasur und Wallnüssen. Ward ihr schon mal in Texas? Der Bundesstaat grenzt ja an Mexiko.. Da möchte ich auch mal hin.. Bis dahin träume ich davon und backe Kuchen ;)

Hier gehts zum Rezept:

Zutaten:

250 g Mehl
400 g Zucker
1 TL Natron
Prise Salz
125 ml Saure Sahne
2 Eier
230 g Butter
250 ml Wasser
5 EL Backkakao
Butter fürs Blech

6 EL Milch
5 EL Backkakao
120 g Butter
500 g Puderzucker
Handvoll gehackte Wallnüsse

Backblech mit hohem Rand

Den Backofen heizt du auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.
Nun gibst du das Mehl, den Zucker, das Natron und das Salz in eine Schüssel und vermischt das Ganze. Rühre die Eier und die Saure Sahne dazu.
In einem Topf die Butter erhitzen, das Wasser und den Backkakao hinzufügen, unterrühren und zum Kochen bringen. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen. 
Derweil kannst du das Blech buttern.
Das Gemisch zum Teig geben, vermengen und auf dem Blech verteilen.
Für 20 Minuten in den Backofen schieben und anschließend Teigprobe machen. Ist er durch, dann herausnehmen und den Guß vorbereiten:
Die Milch, den Backkakao und die Butter in einem Topf erhitzen bis es kocht. Wieder von der Herdplatte nehmen, den Puderzucker dazurühren und auf den noch warmen Kuchen verstreichen.
Die Wallnüsse grob hacken und darauf verteilen.

Fertig!

Eure Tatjana <3


P.S. Habt ihr Rezepte aus anderen Ländern? Wollt ihr sie mir verraten? Ich würde mich freuen :)
Schreibt mir einfach einen Kommentar oder eine E-Mail an: wiesenknopfschreibselei@web.de



4. November 2018

Toffifee Cupcakes backen


Novemberwetter kann so öde sein.. Grau in grau und kalt.. das ist doch die beste Zeit, um mal wieder was Leckeres zu backen :) Wie zb Toffifee Cupcakes. Diese wollte ich schon länger mal machen und nun endlich habe ich es geschafft!
Falls euch die Dinger noch fehlen, dann schnell zur Tankstelle und welche holen. Es lohnt sich :)

Rezept für 11-12 Cupcakes:

Zutaten für die Toffifee-Muffins:

50g Zucker
60g zimmerwarme Butter
1 Pk Vanillezucker
1 Ei
130g Mehl
1 TL Backpulver
100g Milch
100g Zartbitterschokolade
3 Toffifee

für das Topping:

200g Sahne
2 EL San Apart
250g Frischkäse
2 TL San Apart
3 EL Puderzucker
70g Nuss-Nougat-Creme (zb Nutella)
12 Toffifee

Den Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
In einer Schüssel den Zucker, die zimmerwarme Butter, den Vanillezucker und das Ei schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Teig geben. Die Milch untermischen und die Schokolade sowie die Toffifees grob hacken und mit einem Löffel unterheben.

In 11-12 Silikon-Muffin-Förmchen verteilen (andere Muffin-Förmchen gehen natürlich auch) und für ca. 20-25 Minuten in den Ofen schieben.

Wenn sie fertig sind herausholen und abkühlen lassen.

Für das Topping die Sahne in einer Schüssel kurz verrühren, die zwei Esslöffel San Apart dazugeben und steif schlagen. In den Kühlschrank stellen.
Den Frischkäse mit den weiteren zwei Esslöffeln San Apart, dem Puderzucker (gesiebt) und der Nuss-Nougat-Creme vermischen und vorsichtig die Sahne unterheben.
Für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Jetzt kannst du die Creme auf die Muffins spritzen und jeweils ein Toffifee darauf setzen.

Fertig :)

Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Eure Tatjana <3


28. Oktober 2018

Kaiserschmarrn aus dem Backofen und ohne Rosinen


Kaiserschmarrn passt so gut zum Herbst.. Finde ich. Ihr auch? Er ist süß, lecker und warm. Und eigendlich auch einfach zu machen. Zumindest dieser hier. Denn er wird im Backofen gemacht.
Und ist ohne Rosinen. Natürlich könnt ihr, wenn ihr mögt, trotzdem eine Handvoll Rosinen dazugeben. :)

Und hier gehts zum Rezept für 4 Personen:

125 g Mehl
250 ml Milch
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eigelb
4 Eiweiß
60 g Zucker
50 g Butter

25 g Zucker

Ofenfeste Pfanne

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und in einer Schüssel das Mehl mit der Milch und dem Vanillezucker sowie Salz verrühren. Die Eier trennen und das Eigelb dazugeben und weiterrühren.

Das Eiweiß halbfest schlagen, den Zucker langsam hineinrieseln lassen und anschließend ganz fest schlagen. Den Eisschnee vorsichtig unter den Teig heben und die Pfanne erhitzen. 

Die Butter in die Pfanne geben und wenn sie flüssig ist, dann die diese von der Herdplatte nehmen.
Teig hineingeben und in den Backofen stellen.

15 Minuten backen und dann in Viertel teilen. Diese wenden und weitere 10 Minuten backen.

Herausnehmen und in Stücke teilen. Den Zucker darauf streuen und nochmal kurz in den Backofen stellen. 

Fertig!

Lasst es euch schmecken.
Hier habe ich übrigens einen original Tiroler Kaiserschmarrn zubereitet: KLICK.


Beim Herbstgewinnspiel (letzter Beitrag) hat übrigens gewonnen:
Tine Hewing!

Herzlichen Glückwunsch!!!


Eure Tatjana <3



13. Oktober 2018

Garten im Oktober - Kaninchen & Astern



Ja, der Oktober meint es gut mit uns.. und nicht nur der Oktober! Der komplette Frühling und Sommer waren ein Traum. Schön warm und sonnig. Alle zwei Wochen mal einen Regentag (Oberbayern) und die Regentonne war wieder voll ;)
Jetzt im Herbst gibt es wieder die alljährlichen Kaninchenbilder. Mit dabei immer noch (oben) Putzi. Sie ist so weise, dass sie abends freiwillig ins Gehege geht. Denn hier gibt es Marder und Füchse, die sich schon das ein oder andere Kaninchen geholt haben, dass draußen bleiben wollte nachts.
Unten seht ihr Felix, ihren Weggefährten. Er ist genauso intelligent wie sie und hoppelt abends auch ins Gehege, ohne dass ich etwas tun muß. 
Es sind die ersten Kaninchen, die ich bis jetzt hatte, die das tun.


Die beiden genießen in ihrem abgetrennten Gartenbereich die Sonne und lassen es sich gut gehen.


Neben dran fängt mein Knöterich nun endlich an zu wachsen (im Oktober!), denn das Jahr war sehr trocken. Mochte er nicht so. Also ließ er es bleiben, das Wachstum. Aber jetzt versucht er nochmal sein bestes..


Dagegen fühlte sich das Federgras (Stipa tennuisima) richtig wohl und versamte sich auch. Schön dazu eine hellviolette Aster..
Zufällig sind in diesem Beet NUR hellviolette Astern.. Ungeplanterweise..



Das letzte Bild zeigt eine Aster am Zaun. Sie war von dem Wetter so verwirrt, dass sie im Juli blühte und nun nochmal. Warum auch nicht..


Eure Tatjana <3

6. Oktober 2018

Reiseführer für Japan im Vergleich - Teil 2

In einem halben Jahr beginnt die Kirschblütezeit in Japan. Alles wird rosa und das wird in Japan gefeiert. Möchtet ihr zu der Zeit nach Japan fliegen, solltet ihr jetzt buchen.
Um euch dabei zu helfen, habe ich mir einige Reiseführer näher angeschaut. Zwei sind mir dabei ins Auge gestochen.

Nachdem ich euch letzte Woche bereits einen der Reiseführer vorgestellt habe, möchte ich heute über meinen zweiten Favouriten schreiben:

"Japan" von Oliver Hoffmann und Kikue Ryuno, Reise Know-How Verlag:




Das Buch ist aufgegliedert in:

Tokyo Verkehrsnetz

Kartenverzeichnis

Routenvorschläge

Tokyo und Umgebung

Kansai
(mit Verkehrsnetz)

Zentral-Honshu

Nord-Honshu

Hokkaido

West-Honshu

Shikoku

Kyushu

Okinawa und die Inseln im Südwesten

Reisetipps A-Z

Land und Leute

Anhang
(Sprachhilfe, Reise-Gesundheitsinformationen)


Zu Anfang jedes Gebietes gibt es Vorschläge für die interessantesten Plätze/Unternehmungen und eine Straßenkarte. Nicht zu vergessen eine kleines Inhaltsverzeichnis und Praktische Tipps (Anreise, Unterkunft, Essen und Trinken, Touristeninformation usw.).

Im Kapitel "Reisetipps" fällt mir positiv auf, dass beim Thema "Ankunft" nicht nur der Flughafen Tokyo Narita angesprochen wird, sondern auch der kleinere Flughafen Tokyo Haneda.
Zum Kansai Airport gibt es zudem eine Übersichtsliste über die verschiedenen Verkehrsmittel mit Zielstationen und Fahrtzeit.
Weitere interessante Themen, die sonst nur selten angesprochen werden sind hier u.a. 

- Günstig reisen

- Japan zuhause - Touristen besuchen ganz normale Familien

- Sicherheit nach Fukushima

- Japan Rail Pass und andere Pässe

- Was tun bei einem Erdbeben?

Alles in allem ist der Reiseführer schön übersichtlich mit vielen Bildern und Straßenkarten. Zudem wird das ein oder andere Thema ansgesprochen (siehe Liste oben), das doch recht wichtig ist.

Hier ein Blick ins Buch: KLICK.


Pluspunkte:

- gibt es auch als E-Book

- viele farbige Bilder

- Inhaltsverzeichnis über alle Karten

- die einzelnen Gebiete sind farblich gekennzeichnet


Minuspunkte:

- auch etwas mehr Gewicht

- aktuellste Ausgabe: 2016


Du kannst das Buch "Japan" von Oliver Hoffmann und Kikue Ryuno beim Reise Know-How Verlag, ISBN-Nr. 978-3-8317-2844-2, für 24,90 Euro bestellen. 

Wer möchte, der Verlag bietet u.a. auch folgende Medien an:

So sind sie, die Japaner

Kulturschock Japan

Japanisch Wort für Wort

SoundTrip Japan


Ich könnte mich im Moment nicht entscheiden, welchen der beiden Führer ich mitnehmen würde. Warscheinlich beide! ;)
Jeder hat seine besonderen Eigenschaften, so dass beide für sich gut sind und sie sich einander ergänzen.

Warst du schon mal in Japan? Oder möchtest du auch mal hin? Hast du den einen Tipp für mich? Dann freue ich mich auf Kommentare auf Facebook! :)

Eure Tatjana <3





3. Oktober 2018

Reiseführer für Japan im Vergleich - Teil 1


Die Zeit vergeht! In einem halben Jahr ist es soweit: wir werden uns auf unsere erste Fernreise begeben: u.a. nach Japan!
Natürlich habe ich dafür einige Reiseführer gewälzt:

Die Insel ist unglaublich! Das Land besteht nicht nur aus Schreinen und Geishas.
Nein, da wären zb auch die Themencafes (Alice in Wonderland-, Monster-, Vampir-, Eulencafe..), Bunny Island, die Hirschstadt Nara, die Kirschblütezeit, der Fuji, die tolle Natur.. und natürlich das Essen, um nur ein paar Dinge aufzuzählen.

Tokyo ist die größte Stadt der Welt! Wie soll man sich dort zurechtfinden, wenn man die Schrift nicht lesen kann? Welche Bahn fährt wohin? Wie kaufe ich eine Fahrkarte und vorallem welche?

In welche Städte soll ich reisen? Und wie komme ich dorthin? Fragen über Fragen..

Es gibt viele Reiseführer für Japan auf dem Markt und ich habe mir einige näher angeschaut. Man möchte ja schließlich mit einem guten losziehen. Dabei sind mir zwei herausgestochen:

Vis à Vis Reiseführer Japan vom Dorling Kindersley Verlag

Japan vom Reise Know-How Verlag

Ich beginne mit ersterem, den zweiten stelle ich euch nächste Woche vor.


Den 

Vis à Vis Reiseführer Japan

vom DK Verlag habe ich erst recht spät zufällig in meiner Stadtbücherei entdeckt. Beim Durchblättern fielen mir gleich die farbigen 3D-Aufrisszeichnungen zu vielen Objekten auf wie zb dem Nationalmuseum Tokyo, der Burg Himeji oder dem Zen-Garten des Daitoku-ji-Tempels.
Oder die zahlreichen, übersichtlichen Kartenausschnitte. So etwas hilft ungemein, wenn man so gar keine Vorstellung hat und ist viel angenehmer als ausschließlich trockener Text mit wenigen Minibildern.

Da fällt mir ein, dass ich zu Beginn meiner Informationssammlung über das Land auf den "Vis à Vis Reiseführer Tokyo" vom gleichen Verlag gestoßen bin, welcher im Übrigen die beste Übersicht der für Touristen interessanten Stadtteile hat. Das nur am Rande..

Der Reiseführer ist aufgeteilt in 

Benutzerhinweise

Japan stellt sich vor
(Japan entdecken, Wochentouren, Ein Porträt Japans, Das Jahr in Japan, Klima, Die Geschichte Japans)

Tokyo

8 Regionen
(Zentral-Honshu, Kyoto, West-Honshu, Shikoku, Kyushu, Okinawa, Nord-Honshu, Hokkaido)

Zu Gast in Japan 
(Hotels, Restaurants, Shopping, Onsen und Themenparks, Sport und Aktivurlaub, Themenferien

Grundinformationen
(Praktische Hinweise, Reiseinformationen, Textregister, Sprachführer

U-Bahn-Netz von Tokio 


Zu jeder Region gibt es zu Beginn einen Überblick mit Kartenausschnitt und einer Liste der Sehenswürdigkeiten "auf einen Blick". Diese sind nummeriert und können so recht gut in der weiteren Beschreibung gefunden werden. Es wird viel Wert auf Übersichtlichkeit gelegt. Deshalb gibt es viele Symbole, wie zb für "Geöffnet", "Eintritt", "Bahnhof", "Bootsanlegestelle", "Website" oder "Fotografieren nicht erlaubt", usw usf. (ings. 33 Symbole in der Beschreibung).

Hier könnt ihr einen Blick ins Buch werfen: KLICK

Im letzten Kapitel "Zu Gast in Japan" werden zum Thema "Hotels" die verschiedenen Arten beschrieben (natürlich wieder mit vielen Bildern) plus anschließender Empfehlungen für die einzelnen Regionen. 
Was mir besonders gefällt, ist der Bereich "Japanische Küche": 
hier wird, wieder mit vielen Bildern, die dortigen Gerichte erklärt, gefolgt von den Getränken und einer Restaurantauswahl.

Alles in allem ein übersichtlicher Führer mit vielen schönen Bildern und Kartenausschnitten.
Hier eine kleine Übersicht der Plus- und Minuspunkte:


Pluspunkte:

- viele 3D-Aufrisszeichnungen sowie übersichtliche Kartenausschnitte

- neueste Auflage: Juli 2018!

- viele farbige Bilder

- die Regionen sind farblich gekennzeichnet

- es wird Wert auf Übersichtlichkeit gelegt

- guter Überblick über Tokyo


Minuspunkte:

- vom Gewicht her eher einer der schweren Führer


Ihr könnt das Buch beim DK Verlag für 22,99 Euro erwerben (ISBN-Nr.: 978-3-7342-0149-3).

Ward ihr schon mal in Japan oder wollt ihr noch hin? Was hat euch am besten gefallen? Habt ihr Tipps, die ihr gerne loswerden möchtet? Dann schreibt mir einen Kommentar auf Facebook!

Eure Tatjana <3






29. September 2018

Apfelkuchen oder Apfelgitterkuchen


Seit Wochen schon werden wir überhäuft mit Äpfeln. Äpfel von den Schwiegereltern, Äpfel aus zwei Nachbargärten.. und es scheint nicht abzureisen. Dank des guten Wetters dieses Jahr (in Süddeutschland hat es alle zwei Wochen einen Regentag gegeben neben der vielen Sonne) tragen die Bäume unglaublich viel Obst. Wir nehmen auch immer dankend die Obstkörbe an und versuchen zu lagern. Doch was machen mit den Äpfeln?
Neben Apfelmus für Kaiserschmarrn habe ich einen Apfelkuchen ausprobiert. Für den ersten Schultag meines Sohnes :) Ja, er geht jetzt seit zwei Wochen zur Schule. Das war ja auch so ein unglaublich aufregender Tag, für ihn und für uns Eltern. Aber ich schweife ab..
Den Apfelkuchen kann man übrigens gut einfrieren. Danach kurz in die Mikrowelle stellen und er schmeckt immer noch lecker. Alles ausgetestet ;)

Ich hatte dieses Jahr dank des schönen Wetters übrigens ein ziemliches Backtief.. So schlimm war es noch nie! So viele Kuchen sind einfach nichts geworden. Oder ich habe Zutaten nicht im Haus gehabt, oder der Teig löste sich nicht von der Form, so dass ich zum Schluß einen Bröselberg vor mir stehen hatte..

Aber dieser Kuchen ist was geworden! Zwar habe ich ihn in aller Eile gemacht, aber er ist was geworden! ;) Musste er ja auch.. Zum ersten Schultag..

Hier zum Rezept:

Zutaten:

200 g Butter, zimmerwarm
180 g Zucker
1 Ei
1 Biozitrone
300 g Mehl
1 kg Äpfel
50 g Rosinen (oder mehr, je nach Geschmack)
50 g Zucker
1/2 TL Zimt
2 Eier
2 EL Milch
1 EL Zucker
1 EL Vanille-Puddingpulver

In einer Schüssel die Butter mit dem Zucker verrühren. Das Ei hinzugeben sowie die geriebene Schale der Zitrone. Mit dem Mehl verrühren und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. 
(Für Eilige: ohne Kühlung geht es auch, wird aber eine klebrige Angelegenheit).

Derweil schälst und schneidest du die Äpfel in Stücke, gibst sie in eine zweite Schüssel und vermischt sie dort mit dem Saft der Zitrone sowie der Rosinen, dem Zimt und dem Zucker.

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und ausrollen. Die Springform darauflegen und einen Kreis ausschneiden. Diesen legst du in die gebutterte Springform. Mit dem Rest des Teiges machst du den Rand. Etwas Teig für die Gitter aufheben!
(Alle Eiligen, die nicht gekühlt haben, versuchen den Teig mit den Fingern auf dem Boden zu verteilen und rollen den restlichen Teig zu dünnen Würsten. Diese an den Rand drücken und flach drücken.)

Den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen und die Apfelmischung darauf verteilen.

Mit dem letzten Teigrest lange dünne Würste rollen und diese auf den Kuchen legen.

Auf der mittleren Schiene für 50-60 Minuten im Ofen backen.
In der Kuchenform abkühlen lassen.

Fertig!

Eure Tatjana <3

21. September 2018

Walchensee - Wandern in den Alpen


Die Alpen haben es mir ja angetan.. Und da ich nur 1,5 Stunden davon entfernt wohne, gibt es jetzt vermehrt Beiträge dazu: über Ausflüge, die schönsten Seen, Wanderwege, Schlösser, Burgen und was man gut mit Kindern unternehmen kann. Denn mein Sohn (fast 6) ist immer dabei :)

Letztens haben meine Eltern am Walchensee gecampt. Mit Wohnwagen und allem drum und dran. Ja, die machen das noch, im Gegensatz zu uns.. hüstel. Aber sag niemals nie...
So hatten wir die Idee, sie spontan dort für einen Tag zu besuchen und mit ihnen wandern zu gehen.
Am ersten Wochenende hat es leider geregnet, aber am zweiten war es dann soweit: die Sonne schien! Also ab ins Auto, mit Badesachen und Wanderschuhen ausgerüstet.

Campingplatz am Walchensee

Am Walchensee gibt es übrigens nur einen einzigen Campingplatz! Und der ist echt süß. Schön klein, direkt am See und natürlich mit Blick auf den See ;) 
Dort angekommen fand ich die Plätze für die Zelte am besten: sie standen wirklich direkt neben dem See. Also einen Schritt weiter und ab ins Wasser!
Aber auch die Wohnwagenplätze waren in erster Reihe aufgestellt und meine Eltern hatten so einen Platz. Da kann es aushalten.

Die blaue Farbe

Was mir sofort auffiel war die schöne blaue Farbe des Sees! Seht selbst:


Wanderweg

Gleich kam die Frage auf, was wir machen wollen: Wandern oder baden? Natürlich beides!
Dafür gibt es einen schönen und leichten Wanderweg, den man auch mit Kindern gehen kann:
Am Campingplatz beginnt nämlich eine kleine Halbinsel. Also läuft man vom Platz aus rechts den Weg weiter (hier die Koordinaten dazu: 47°35'06.8"N 11°18'52.1"E). 
Diesen läuft man am See entlang bis zum Kitebeach Zwergern.

Baden am Walchensee & Kitesurfen

Der Kitebeach Zwergern ist ein etwas größerer Steinstrand mit meist gutem Wind zum Kitesurfen.
Diesen kann man dort wunderbar zuschauen oder selber ins Wasser gehen. 




Wem es zu windig ist, der geht den anschließenden Pfad rechts am See weiter. Hier gibt es immer wieder kleine Strände, die windstill sind.



Bald kommt ihr wieder auf einen größeren Weg. Diesen folgt ihr weiter (immer am See entlang), bis ihr zu einem Strand kommt, an welchem es einen Bootsverleih gibt (mit allem, was das Herz begehrt: Tretboote, Kanus, Kajaks.., kostet immer ungefähr 10 Euro) und einen Eisstand (Eis am Stiel).
Dieser Strand ist auch windstill und gut zum Baden.

Weg zurück zum Campingplatz

Um wieder zum Campingplatz zu kommen, geht ihr den Weg ein kleines Stückchen zurück, um dann links abzubiegen in einen Waldweg. Diesen immer geradeaus weitergehen bis ihr wieder am Parkplatz herauskommt.

Bergwanderung und Seilbahn

Natürlich könnt ihr dort auch bergwandern: direkt am See sind ein paar Berge wie zb der Herzogstand. Diesen kann man wunderbar heraufwandern oder mit der Seilbahn hochfahren. Letzteres ist für Familien mit kleinen Kindern empfehlenswert. Denn ab der oberen Seilbahnstation geht man nochmal ein kleines Stück bis zur Spitze (halbe Stunde). Die Aussicht ist traumhaft!

Eure Tatjana <3



15. September 2018

Zitronentorte - Rezept und Blick hinter die Kulissen



Die liebe Brigitte hat mich vor kurzem dazu inspiriert, ihre Philadelphia-Torte auszuprobieren. Sie ist natürlich super geworden und deswegen möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.
Zudem verrate ich euch heute, wie die "Kulisse" hinter dem Bild ausschaut. Dazu aber mehr weiter unten ;)

Jetzt erstmal zum Rezept:

Zutaten:

130 g Butter
200 g Löffelbiskuit

600 g Sahne
1 Pk. Götterspeise Zitrone
200 g Frischkäse
1 Sahnebecher voll Zucker 
1 Pk. Vanillezucker
1 Sahnebecher voll Wasser
2 Biozitronen

Die Butter in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig ist. Derweil kannst du den Löffelbiskuit zerkleinern (entweder in einem Zerkleinerer oder du legst ihn in eine Plastiktüte und kloppst darauf) und anschließend mit der Butter vermischen. 
Gebe das Gemisch in die Kuchenform und drücke es fest.
Lies dir die Packungsbeilage der Götterspeise durch und mache diese dann mit einem Sahnebecher voll Wasser. 10 Minuten ziehen und anschließend abkühlen lassen.
Nun schlägst du die Sahne schön steif. Den Frischkäse mit einem Sahnebecher voll Zucker und dem Vanillezucker verrühren, die Götterspeise dazu rühren und vorsichtig die Sahne unterheben.
Alles in die Kuchenform verteilen und glatt streichen.

Für einen Tag in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Verzehr die Biozitronen waschen und in Scheiben schneiden. Damit die Torte verzieren.

Fertig!


Und nun, wie versprochen, das Bild hinter dem Bild:


So klappt das Foto nämlich auch am Nordfenster mit weniger Sonne. 
Bis ich auf die Idee des Fototisches gekommen bin, sind aber Jahre vergangen. Früher habe ich immer alles auf dem Esstisch komplett auf- und wieder abgebaut. Das braucht Zeit und ist auf Dauer nervig. Zudem ist das Licht immer anders. Also habe ich kurzerhand zwei Böcke aus der Garage geholt, dazu eine alte Styroporplatte sowie mein Stativ. Auf die Platte legte ich einen Karton und darauf ein Tischtuch und am Stativ klemmte ich einen Faltreflektor mit Klemmfedern fest. 

Seitdem benötige ich für die Bilder eines Kuchens maximal 1-2 Minuten. Sehr angenehm und zeitsparend!

Mit dem Faltreflektor spiegelt sich das Licht und dadurch sind die Schatten nicht so hart.

Ich lasse das jetzt immer so liegen mit Tischdecke und Kuchengabel. So muß ich nur noch den Kuchen und evtl. etwas Deko dazulegen und kann losknipsen.

Eure Tatjana <3

8. September 2018

Tirol - Kaunerberg, Kaunertal und Inntal



Wenn mich etwas vor meiner Haustür verzaubert, dann sind es die Berge. Da wir bei München wohnen, ist es nur eine Stunde Fahrt mit dem Auto, bis wir auf die Alpen treffen. Da liegt es Nahe, dass man auch mal dort seinen Urlaub verbringt. Gesagt, getan.
Also suchte ich nach einem Bauernhof, oder noch besser: nach einem Bio-Bauernhof in Tirol. Denn dieses Jahr waren wir zudem auf einer Hochzeit in der Schweiz (Unterengadin, also Grenze zu Tirol) eingeladen und das kann man doch wunderbar kombinieren.
Es gibt im Internet viele tolle Seiten, welche Bauernhöfe in Österreich vorstellen. Auf einer dieser Seiten wurde ich dann auch schnell fündig. Es sollte der Biohof Inntalblick werden. Genau, der Name verrät es schon: mit Blick auf das Inntal. Weiter unten gibt es auch Bilder dieses Ausblickes.
Dort stelle ich euch den Hof auch etwas näher vor, aber ohne Bilder, da es ja keine Werbung sein soll, sondern nur meine eigene Meinung dazu.

Tagesausflug ins Kaunertal

Einer unserer Ausflüge ging, natürlich mit dem Auto, ins wunderschöne Kaunertal (Bild oben).
Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einem Cafe dort und hatten aber das Pech, dass in dem ersten Dorf alle Cafes wegen einer Beerdigung geschlossen waren und im zweiten Montags Ruhetag war. Also fuhren wir etwas tiefer ins Kaunertal und passierten die Mautstelle zur Kaunertaler Gletscherstraße.

Dort zahlten wir 24 Euro für einen Tag (man kann auch 32 Euro für 14 Tage zahlen, oder die Summercard Gold für 47 Euro kaufen. Diese gilt für 6 Tage und zusätzlich für alle Bergbahnen der Umgebung. Ich erzähle euch das so genau, weil wir das Angebot erst nach ein paar Tagen entdeckt haben. Da war es für uns aber bereits zu spät, es hätte sich nicht mehr gelohnt.).

Wir haben wiegesagt 24 Euro gezahlt, die sich komplett gelohnt haben!
Man bekommt einen Flyer mit, auf dem alle interessanten Ecken erklärt werden. Diese sind sowohl auf dem Flyer, als auch auf der Straße mit Nummern versehen, so dass man sie nicht übersehen kann.
So kamen wir zb zu Anfang an einem Hang vorbei, auf dem sehr viele Lupinen blühten. Diese wurden früher gesammelt und für den "Arme-Leute"-Kaffee genutzt.

Kurz darauf stießen wir auf den Gepatsch-Stausee. Gleich am Anfang lag ein Cafe mit schönen Panorama-Fenstern. Dort ließen wir es uns mit Apfelstrudel und Sachertorte gut gehen.


Gestärkt fuhren wir die Straße weiter und genossen den bemerkenswerten Ausblick. Unser spontanes Ziel war der Weißsee (siehe unten) auf ca. 2000 Meter Höhe. Er hat bei Sonnenschein eine tolle türkise Farbe und hier gibt es Ende Juni noch ein bischen Restschnee.


Man kann noch weiterfahren bis zum Kaunertaler Gletscher und von dort aus wandern oder mit der Bergbahn auf die Weißseespitze fahren.
Auf dem Rückweg entdeckten wir dieses Schild:


Murmeltiere gibt es hier zuhauf, also vorsichtig fahren!



Ein Blick auf den Stausee:


Einen Ausflug dorthin lohnt sich allemal.

Das Inntal

Jetzt möchte ich euch aber den Ausblick auf das Inntal zeigen! Genau den gleichen Blick hatten wir von unserem Apartment am Bauernhof. Hier auf dem Bild unten mit einer der Kühe des Hofes auf ihrer Weide. Hier möchte man Kuh sein..


Tagesausflug nach Fendels

Am Inntal gelegen ist auch das Dorf Fendels. Dieses liegt auf halber Höhe des Berges Fendels. Googelt einfach "Sommerberg Fendels" und ihr bekommt alle Infos.
Man kann zwar von dem Taldorf Ried aus schon mit einer Bergbahn bis Fendels fahren, wir entschieden uns aber dafür mit dem Auto dorthin zu fahren und zu parken.
Dort kann man anschließend mit dem Sessellift zur nächsthöheren Station fahren. Hier gibt es einen tollen, großen Spielplatz mit Baumhaus und Wirtshaus mit Selbstbedienung.


Auch Kühe dürfen hier frei herumlaufen..


Nach einer Stärkung wählten wir einen Erlebniswanderweg zur Fendleralm (47.034317, 10.695897), welcher einfach ist und ca. eine halbe Stunde dauert. Dorthin kommt man auch gut mit dem Kinderwagen.
Auf der Fendleralm gibt es ein Wirtshaus und einen kleinen Spielplatz.
Von dort aus konnten wir beobachten, wie alle Kühe auch diesen Weg nach oben gingen, um auf die Almwiese zu gelangen (Bild unten).


Von hier aus geht ein uriger Wanderpfad weiter Richtung Bergspitze.
Auf dem Video recht gut zu sehen:


Auf dem Rückweg kann man von der Sattelklause Fendels aus mit Mountaincarts den Berg hinunterfahren. Haben wir natürlich ausprobiert, war sehr lustig!

Kaunerberg

Am nächsten Tag durften wir mit dem Bauern mit auf die Falkaunsalm. Sie gehört zum Kaunerberg, auf dem auch der Bauernhof lag. Er transportierte eine Kuh dorthin und nahm uns gleich mit. Sehr praktisch für alle, die nicht so fit sind und trotzdem einen schönen Panoramablick über die Alpen haben möchten. Googelt mal "Falkaunsalm" und ihr werdet auf einer der Seiten auch ein Bild von zwei seiner drei Söhnen entdecken. Einer davon arbeitet während der Sommermonate dort.
Hier kann man sich auch mit deftiger Suppe, hauseigenem Käse oder Kaiserschmarrn stärken. Sehr nette Leute!


Wanderweg auf dem Kaunerberg

Bald fragte ich die nette Bäuerin, ob es in der Umgebung des Kaunerberges einen leichten Wanderweg gäbe. Sie gab mir die Beschreibung zum Schnadigen Weiher, dorthin benötigt man ca. eine Stunde.

Auf dem Wanderweg sah man das frischgemähte Gras beim Trocknen, welches immer Ende Juni teilweise mit der Hand gekürzt wird.


Der Schnadige Weiher:


Auf dem Rückweg (ich nahm den gleichen Weg zurück, da ich wieder zum Bauernhof zurückwollte), dann ein schöner Blick auf das Inntal:


Burg Berneck

Auf dem Weg ins Tal fuhren wir täglich an der Burg Berneck vorbei. Ein traumhafter Anblick, aber wir hatten nie Zeit sie zu besuchen:


Am letzten Morgen wurden wir mit diesem Ausblick überrascht:


Den mußte ich natürlich fotographisch festhalten!
Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub in Tirol. Wir durften, so oft wir wollten, beim Melken zuschauen und bekamen alle Informationen, die wir haben wollten. Die ganze Familie ist sehr nett und offen. Man merkt, dass sie mit Leib und Seele Bauern sind und ihren Berg lieben.
Wir bekamen jeden Morgen frische Kuhmilch vor die Türe gestellt und durften uns im Hofeigenen Gemüsegarten Salat holen. Das Tüpfelchen des i war dann der selbstgebackene Kuchen, von dem wir auch ein paar Stücke bekamen.

Bei schlechtem Wetter

... sind wir ins nahe Museum "Naturparkhaus Kaunergrat" gegangen. Dieses kann ich euch wärmstens weiterempfehlen. Es ist auch für Kinder interessant und spannend aufgebaut. Man kann dort sehen, fühlen und hören was für Tiere und Pflanzen es auf dem Kaunerberg gibt, die Geschichte des Berges erfahren und was ich am interessantesten fand: wie das Bewässerungssystem entstand. Denn der Kaunerberg ist einer der trockeneren Gegenden in Tirol und es fällt kaum Regen.
Draußen gibt es wieder einen tollen Spielplatz, diesmal komplett aus Holz.
Oben kann man bei Kaffee und Eis (welches ein Bauernhof in der Gegend selber erstellt) oder Kuchen die Aussicht geniessen.

Was ich euch noch sagen möchte..

Ich habe mich auf der Falkaunsalm mit dem Bauern über die Milchpreise unterhalten und er erzählte unter anderem, dass die Einwohner von Südtirol zb schon jetzt bereit sind, einen höheren, fairen Betrag zu zahlen. Meine Idee war ein Milchautomat direkt am Bauernhof. So bekämen die Bauern gleich den Supermarktpreis der Milch.

Wieder zuhause machten wir uns in Kaufering auf die Suche nach Bauernhöfen, die ihre Milch direkt verkaufen.
Und siehe da: es gibt hier einen, der einen 24-h Automaten hat. Sogar mit Bioprodukten, wie Eier, Honig usw.


Das System funktioniert folgendermaßen:

Man holt sich beim ersten mal für 50 Cent eine leere Glasflasche:


Und füllt diese am Automaten daneben für einen Euro pro Liter auf.


Wenn sie leer ist, reinigt man sie und fährt wieder zum Hof um sie aufzufüllen.
Es ist Bio-Rohmilch, welche ca. 3 Tage im Kühlschrank haltbar ist. Daher holen wir uns zb. immer 2-3 Liter auf einmal. Ihr merkt dann schon selber bald, wieviel ihr in 3 Tagen verbraucht.

Vorteil:
- Frische Milch ohne Chemie
- Keine Plastikverpackung
- Der Bauer bekommt mehr Geld für seine Milch.

Nachteil:
- Nur 3 Tage haltbar

Sucht doch selber mal nach so einem Bauernhof! :)


Eure Tatjana <3


Wenn ihr weitere Fragen habt zu Tirol oder der Milch, dann schreibt mir gerne eine E-Mail an wiesenknopfschreibselei@web.de.

Bald gibt es wieder die Kommentarfunktion. Ich muß sie nur wegen des DSGVO umändern und bin noch zu faul dazu..

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1. September 2018

Kaiserschmarrn - auf original tiroler Art



Was für ein Wetter.. Regen, Regen, Regen. Der Herbst kündigt sich langsam an und mit ihm die Zeit der warmen Gerichte. Was gibt es Schöneres, als an so einem kalten Tag zuhause einen warmen Kaiserschmarrn zu essen?

Auf unserem Tiroler Bauernhofurlaub verriet mir die Bäuerin ihr Rezept, welches ich natürlich ausprobieren mußte. Es ist übrigens der erste, den ich selber gemacht habe! Weitere Varianten werden im Laufe des Herbstes folgen, denn ich bin mit dem Kaiserschmarrn-Virus infiziert worden!

Und so gehts:

Zutaten: 

2 EL Mehl
Prise Salz
1/8 l Milch
3 Eier
evlt. Mineralwasser
Butter
Puderzucker
Apfelmus oder was man dazu gerne isst

Das Mehl, das Salz und die Milch gut verrühren. Einen Schluck Mineralwasser dazugeben und die Eier vorsichtig dazumischen. 
Währenddessen in einer Pfanne die Butter erhitzen und das Mehlgemisch hineingeben. 
Deckel drauf und warten, bis der Teig eine leichte Bräune hat. 
Nun wenden und den Deckel entfernen. Ca. zwei mal wird gewendet.
Gleich warm servieren und mit Puderzucker bestreuen.

Fertig!

Eure Tatjana <3

Im nächsten Beitrag zeige ich euch die Bilder aus Tirol! :)

23. August 2018

Tokio - Die besten Geheimtipps

Der ein oder andere hat es bereits mitbekommen: ich trete 2019 meine erste Fernreise an! Und zwar unter anderem nach Japan!!! 
Letztens fragte mich eine Kollegin, ab wann eine Reise eigentlich eine Fernreise ist.. Irgendwo habe ich mal gelesen ab 5 Stunden. Interessant zu wissen. Denn ich bin wirklich noch nie länger als vier Stunden geflogen. 
Nun schweife ich aber ab..

Japan ist ein sicheres Land, ein kulinarisch und kulturell interessantes Land,.. aber auch eine etwas andere Welt: Schrift, Sprache, Stäbchen, und ausserdem ist da noch Tokio.

Tokio ist die größte Stadt der Welt. Die größte! der Welt! Mit 37 Millionen Einwohnern ist sie größer als das auf dem zweiten Platz liegende Jakarta und das auf dem dritten liegende Delhi.
Wußtet ihr, dass Manila auf den Phillipinen auf Platz fünf liegt? Und Mexiko-Stadt "nur" auf Platz 12? 
Ich schweife wieder ab..

Natürlich möchten somit die meisten Touristen auch ein paar Tage in Tokio verbringen. Aber wie soll man sich dort auskennen? Woher soll man wissen, welche Stadtteile für einen interessant sind und wo es gute Restaurants, Bars und Shops gibt? Wo am besten das Hotel oder die Ferienwohnung buchen?
Da ich alles selber buche, also ein Individualreisender bin, habe ich mich die letzten Monate mithilfe von dem ein oder anderen Buch durch den Tokiodschungel gekämpft. Nun liegen alle Stadtteile säuberlich zerlegt vor mir und ich denke mir: war doch garnicht so schwer.

Die besten Bücher und Reiseführer möchte ich euch hier nach und nach vorstellen. Den Anfang macht das schöne Buch "Tokio - die besten Geheimtipps" von Steve Wide und Michelle Mackintosh.


Darin werden interessante Restaurants, Bars und Shops beschrieben. Zu Beginn gibt es einen groben Übersichtsplan mit allen Stadtteilen, die vorgestellt werden.

Diese sind:

Shibuya West
Shibuya East
Yoyogi
Harajuku
Aoyama
Roppongi und Azabu-Juban
Ginza
Marunouchi, Tokio und Yurakucho
Akihabara
Asakusa, Ueno und Yanaka
Shinjuku
Koenji
Kichijoji
Shimokitazawa
Ebisu
Daikanyama
Nakameguro
Meguro und Gakugei-Daigaku
Jiyugaoka und Kuhonbutsu

Zu jedem Stadtteil gibt es Anfangs eine kurze Beschreibung, eine kleine Stadtkarte und schon geht es los: Immer mit Bildern und mit einer genauen Adresse versehen, werden die einzelnen Lädchen, Bars und Kneipen gut beschrieben und sind sogar mit den Öffnungszeiten versehen. Es wird sogar angegeben, welche Bahnstation und welchen Ausgang man nehmen muß.

So darf ich zb Nonbei Yokocho zitieren:
"Abseits der Hauptsstraßen von Shibuya liebt Nonbei Yokocho, ein Holzhaus-Dörfchen inmitten der Großstadt mit winzigen Bars an zwei mit Laternen beleuchteten Gassen. In manche Minilokale passen nur insgesamt sechs Personen..."

Dazu gibt es immer wieder einen guten Tipp.

Zu Anfang des Buches gibt es zudem eine kleine Übersicht über 
- die besten Einkäufe und Souvenirs
- Speisen, die man unbedingt ausprobieren sollte
- sowie Getränke.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch zum schmökern mit vielen wertvollen Tipps. Es ist verständlich geschrieben und hat einen tollen Einband.
Ihr könnt das Buch beim Hölker Verlag unter der ISBN-Nr. 978-3-88117-156-4 für 19,95 Euro kaufen.

Eure Tatjana <3


28. Juli 2018

Garten im Juli - Echinacea, Grässer & Scabiosa


Im Juli gibt es bei mir im Garten ein Beet, welches sich jetzt erst von seiner besten Seite zeigt. Bei diesem Beet verzweifle ich sozusagen das erste halbe Jahr, weil es so langweilig ausschaut. Doch im Juli geht es dann los mit der Echinacea-Blütezeit! 
Oben seht ihr meinen Lieblingssorte dieses Jahr..

Unten passend dazu kein Echinacea, sondern eine Kokardenblume (Gaillardia "Burgunder"), welche ich eigentlich entfernt hatte. Aber die Staude blieb stur und wuchs im Jahr darauf wieder. Dieses Jahr hat sie mich dann von ihrer Schönheit überzeugt ;) Sie darf bleiben und blühen bis zum Herbst (vorausgesetzt man entfernt regelmäßig die verblühten Blüten). Sie benötigt übrigens nur sehr wenig Wasser (ausser im Pflanzjahr).



Nun aber zu meinem Sommerbeet!


Letztes Jahr hat sich mein Echinacea Alba auf dem Kompostbeet selber ausgesäht. Unzählige kleine Pflänzchen warteten auf einen neuen Platz, den ich ihnen im Sommerbeet gewährte. Dazu hatte sich die Scabiosa auch durch Sämlinge vermehrt, wie man sieht. 
Im Jahr nach der Versetzung der Sämlinge von der Echinacea-Staude blühten sie alle schon! Und zwar in rosa und weiß.. 




Ganz hinten der dunkelrosane Phlox, den meine Nachbarin mir aus ihrem Garten abgegeben hatte. Es war etwas Girsch mit dabei, welcher sich aber nicht wirklich wohl fühlt hier. Denn es ist das trockenste und sonnigste Beet und unglaublich starkem Wurzeldruck der Büsche dahinter. Hier wächst nur wenig und das Wenige habe ich wachsen lassen.


Dazwischen habe ich immer wieder Stipa tenuissima (Federgras) gepflanzt, welches sich überraschenderweise auch vermehrt. 


Bienen und Hummeln lieben dieses Beet wegen der hellgelben Scabiosa. Sie baumeln dann immer hin und her, da die Bienen schwerer sind als die Blüten.. 


Eure Tatjana <3